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  Flashguns – Matching Hearts, Similar Parts
Flashguns – Matching Hearts, Similar Parts
09.06.2010 von swo

Neue Jungspunde aus England kriegt man zur Zeit jede Woche präsentiert. Zumindest hat man das Gefühl dafür schon fast verloren ob es sich lohnt dran zu bleiben. Dranbleiben an einer vielleicht guten Band die einem vielleicht auch noch ein zweites gutes Album beschert. Nicht an den unzähligen Bands, welche einem weismachen möchten der neue Indiegral zu sein, obwohl den ja eigentlich nie einer gesucht hat. Vielmehr hat man sich ja schon darauf eingestellt einen musikalischen Lebensabschnittsgefährten zu suchen, welcher vielleicht ein bis zwei Sommer mit einem durchsteht.

Deshalb erinnert man sich auch so gerne an die Gefährten die es geschafft haben für lange oder gar ewig bleiben zu dürfen, sei es durch den Bandsplit oder durch den Tod eines Protagonisten. Noch seltener sind jedoch die Bands, welche auch nach Jahren oder Jahrzehnten als gern gesehene Begleiter gelten.
Und mit der Frage wie lange die Flashguns als gute Begleiter taugen, wird man noch vertröstet auf das anstehende Album. Die auf tausend Exemplare limitierte EP „Matching Hearts, Similar Parts“ verspricht in der Hinsicht einiges, wenn nicht sogar vieles. Auf nur vier Songs (plus Remix vom Opener) schaffen es die Briten auf ganzer Linie zu Überzeugen. Gitarrengeschrammel vom feinsten, der auch mal neoisig werden kann, gepaart mit einem Gesang, der so inbrünstigt wie wavig angehaucht klingt. Dazu kommen die vom ersten Moment an zündenden und mitreißenden Songs, welche zu gleichen Teilen aus schwebenden wie auch sich nähernden Massen bestehen. Als Mischungsangebot dienen hierbei The Coral, Doves und The Smith. Eine hypnotische Masse die aber auch eine Direktheit an sich hat die man sich so nur wünschen kann. Es bleibt abzuwarten, ob sie diese Leistung auch auf einem Longplayer umsetzen können, aber so wie diese EP wirkt, bin ich vorerst mit dabei. Selbst wenn es nur ein Sommer ist. Zu gut um nicht gehört zu werden.

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