Petrels – Haeligewielle

von JonesKorn am 15. Februar 2012

in Musik!

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Petrels, das ist Oliver Barrett auf Solopfaden. Und sein (Solo) Debutalbum „Haeligewielle“ wurde 2011 bereits auf Tartaruga Records veröffentlicht. Nun schickt sich Denovali Records Anfang 2012 an, das Album ebenfalls noch einmal herauszubringen und der Öffentlichkeit schick zu präsentieren.

Versäumt wurde dabei leider, das Album durch zusätzliches Tonmaterial aufzuwerten, so dass weiterhin gut 50 Minuten Gesamtspielzeit zusammenkommen.

Dafür erscheint die Mixtur aus Drone, Elektronik, Post Rock und Ambient für den geneigten Sammler als hochwertiges Vinyl in der 180 Gramm Variante in zwei verschiedenen Farben. Der pragmatische Klangfreund greift zur CD, deren Ausstattung ohne Booklet leider auch etwas spartanisch ausfällt. Dafür ist die auch digipackangelehnte Pappschuber Variante immerhin voll im Design des Covers bedruckt und der Schuber selbst nicht in liebloser Einfarbigkeit dahingeklatscht.

Steine, Wasser, William Walker? Was es damit auf sich hat, muss man schon selbst entdecken. Nicht zuletzt aber der Aufdruck auf dem Pappschuber sowie der stilisierte Taucherhelm des Covers liefern die entscheidenden Hinweise für eine kleine Schnitzeljagd in die Vergangenheit.

Fürs Ohr bietet direkt der Opener „After Francis Danby“ reichlich Freude, für mich gleichzeitig eins der Glanzlichter auf „Haeligewielle“. Insgesamt gibt das Album dem Hörer immer die Gelegenheit, die Titel in Ruhe zu betrachten, sich darauf einzulassen und die einzelnen Fragmente für sich zu erfahren. Weitere Anspieltipps sind mein Liebling auf dieser Scheibe „Canute“ sowie „Concrete“, das mit Chorstimmen aus dem ansonsten rein instrumentalen Hauptstrang auszubrechen vermag. Amtlich beendet wird das Langspielrund durch das fünfzehnminütige Klangmonster „William Walker Strengthens The Foundations“. Jetzt ist aber doch schon fast zu viel verraten…

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