Pepi Ginsberg – Red

von Benjamin am 19. Februar 2009

in Musik!

Post image for Pepi Ginsberg – Red

Der Name der Künstlerin klingt nach Kunst, Jazz und Folk. Und eben das bekommt man bei Pepi Ginsberg. Sie ist bildende Künstlerin (wie das Cover zeigt) ebenso wie Songwriterin und Musikerin. „Red“ ist das dritte Album der attraktiven New Yorkerin, die mit ihrer bluesigen Stimme gelegentlich an Cat Power erinnert, ein bisschen Bob Dylan im Songwriting, aber ebenso schimmert auch eine kleine Prise klassischer Pop und Rock durch.

Pepi Ginsberg ist am stärksten, wenn sie sich auf akustische Instrumente reduziert und sich dem Folk und dem Jazz hingibt, wie im Opener „Son“. In „The Waterline“ bestimmt das Klavier den Rhythmus, was neben dem den zwei Gesangslinien (zumindest findet sich keine Gesangspartnerin im Booklet aufgeführt) von Frau Ginsberg zu den Auffälligkeiten gehört. Ein wenig schwächer ist der Abschlusssong „White White White“: Klassischer Rock’n’Roll funktioniert nicht richtig. Auch wenn es der letzte Song ist, es bleiben Songs wie „In my Bones“ hängen, die den Hörer schmeicheln ohne belanglos zu sein und auch mal mit Trompete und Geige aufwarten. Schön auch das Banjo in „Lately“. Insgesamt ein rundes Album, auch wenn die schnellen Nummern nicht so funktionieren wollen wie die folkigen Momente, aber letztere überwiegen. Fein!

Share Button

{ 0 Kommentare… add one now }

Previous post:

Next post: