Paycheck

von Benjamin am 22. März 2006

in Film ab!

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Ben Affleck weiß gar nichts. Außer dass er sich einen Umschlag voll Krams geschickt hat, mit dem er nichts anzufangen weiß. Streichhölzer, Sonnenbrille, Feuerzeug, Büroklammer, Patrone, Kreuzworträtsel usw. Ein Müsli und ein Brettspiel waren, glaub ich, auch noch dabei. Seine erste Begegnung mit Uma Thurman muss eine Hommage an einen alten ganz ganz tollen Kultfilm sein, ansonsten kann ich mir die dämliche Kameraeinstellung nicht erklären, mit der Ben Afflecks Hackfresse abgefilmt wird. Auch Uma Thurmans Schulmädchenlachen ist nicht echt. Ben Affleck hat ähnlich wie Steven Seagal für jede Gefühlsregung die gleiche Mimik auf seinem Gesicht. Ben Affleck hat also keine Erinnerung an die letzten 3 Jahre seines (Filmcharakter-)lebens und wird vom FBI und den beiden Bösen von Allcom gejagt, die ihn irgendwas haben entwickeln lassen und danach seine Erinnerung löschten. Ziemlich schnell findet er mit seinem Kumpel Shorty heraus, dass er eine Maschine gebaut hat, die durch eine Linse, die um die Krümmung des Universums herumschaut, in die Zukunft blicken kann. Er selbst hat seinem nichtswissenden Ich der Zukunft Hinweise darauf geschickt, dass diese Erfindung dazu führt, dass sich die Menschen selber zerstören werden. Also muss er die Maschine wieder kaputtmachen.

John Woo lässt wieder Vögelchen durch die Luft fliegen, Autos in die Luft gehen und Ben Affleck kriegt auch was auf die Schnauze. Dabei wird die (gute Idee der) Geschichte ziemlich außer Acht gelassen. Leider. Denn die Filme nach den Vorlagen von Philip K. Dick sind bis jetzt richtig gut gewesen. Blade Runner. Total Recall. Minority Report. Bitte castet Ben Affleck für keine Filme mehr. Der kann nichts. Wirklich gar nichts. Der hat ja schon die Kevin Smith Filme verschlimmbessert.

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