Pardon Ms. Arden – dto.

von Benjamin am 18. März 2010

in Musik!

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Ein bayrisches Trio macht Musik zwischen Britpop und Rock. Die Grundlage ist Spaß am Musizieren und die Reduktion auf das Wesentliche. Das versuchen viele Bands und viele bleiben unentdeckt auf der Bühne des Jugendzentrums ihrer Heimatstadt. Pardon Ms. Arden haben es auf größere Bühnen geschafft und ihr Song „Let’s Get It On“ war offizielles Lied des Fanwalk eines Handyherstellers zum European Music Award 2009.

Aber was macht die Musik? Sie soll einfach nur Spaß machen. Das merkt man dem Album an: keine krampfhaften Versuche sich irgendwo anzubiedern oder sich in Schubladen/ Nischen zu verstecken. Es ist Rockmusik, manche sagen Indierock. Und es fängt auch so an: Schlagzeug und Bass eröffnen „Oh Christine“. Die Gitarre gesellt sich dazu, erst zögerlich, dann übernimmt sie den Song. Thematisch geht es um das erste Treffen und die Peinlichkeiten dabei. Das zieht sich bei Pardon Ms. Arden durch: die Texte sind mitten aus dem Leben junger Menschen und entbehren nicht einer gewissen Selbstironie. Manchmal fragt man sich jedoch, ob hier nicht ein „Yeah Yeah Yeah“ oder „AH AH AH“ zuviel ist. Aber das gehört dann doch zu sehr zum Genre. Ein wichtiger Gastauftritt ist auch zu vermelden: Gregor Amadeus Böhm, seines Zeichens Labelchef von Flowerstreet Records, steuert auf „This Time“ einige zusätzliche Gitarrentöne bei. Auffällig ist, dass diese einen gewissen Pep bringen. Aber auch ohne Unterstützung wissen Pardon Ms. Arden zu rocken, nur hat man das schon 100x so oder so ähnlich gehört. Hat zwar keine hohe Halbwertszeit, macht aber Spaß.

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