Paper – Mischmasch

von Benjamin am 7. Juni 2012

in Musik!

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Paper aus Schweden benennen ihren zweiten Longplayer mit einem meiner liebsten Wörter: „Mischmasch“. Wunderbar! Mit diesem kleinen positiven Eindruck geht es dann an die CD. Musikalisch bietet das Trio New Wave, Power-Pop und Post-Punk.

Das Tempo bleibt meistens hoch, da Drums und Powerchords die Songs antreiben. Darüber, darunter, dazwischen finden sich verspielte Synthies oder Keyboardwände. Das Album eröffnet mit Gitarre und einem tanzbarem Beat. Die Keyboards dürfen erst nach dem ersten Refrain von „Coming From You“ eingreifen und führen den Powerpop-Song in Wavemusik über. Der Song funktioniert auch in Diskotheken und man könnte sich auch vorstellen, dass Placebo einen solchen Song mal aufgenommen haben. Die eindeutigeren Referenzen sind aber Devo, The Hives und Joy Division. Der zweite Song „Built The System“ funktioniert dann andersrum: Zunächst baut sich eine Synthiewand auf und die Drums setzen ein. Mit seinen einschneidenen Beats und Spielereien wirkt der Song sehr düster. Aber nicht schlecht. Gelegentlich finden sich auch mehrstimmige Singalongs, so dass eine fröhlichere Seite zum Vorschein kommt. „Mischmasch“ ist definitiv gelungen und wer mal wieder wie in den 80ern tanzen will und trotzdem „in“ sein möchte, der kann das mit Paper.

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