Ozomatli – Fire away

von Benjamin am 28. Juli 2010

in Musik!

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Kein Geld für Urlaub? Dann Augen zu, „Fire away“ in den CD-Spieler und dann geht’s um die Welt! Ozomatli machen nämlich soetwas wie Weltmusik, wenn man diese Bezeichnung noch bemühen kann. Es werden Stile gemixt und viel Rhythmus sorgt für den richtigen Schwung. Einzig die teilweise sehr politischen Texte stören das Entspannen. Aber es geht auch um Liebe!

Ozomatli gehen davon aus, dass man mit Musik die Welt besser machen bzw. das Musik zum Nachdenken anregen kann. Sie benutzen die Musik um Toleranz und Liebe zu predigen sowie um politische Ungerechtigkeiten anzuprangern. Dazu nutzen sie Dancehall, Ragga, Reggae, Merengue, R’n’B, Sprechgesang, Funk, Samba, Pop, asiatische Einflüsse ebenso wie lateinamerikanische. Irgendwie komisch, dass eine reine Popballade wie „It’s Only Time“ auf dem Album zwar auffällt, aber nicht verwundert. Gut platziert in der Mitte des Albums dient sie als Atempause. Kapitalismuskritik mit Hüftschwung- und Mitsinggarantie bringt uns „It’s Only Paper“, welches aber auch so relaxt daherkommt, dass es an einem hawaiianischen Strand aufgenommen sein könnte. Kein Wunder, dass die Obamas die Band quer durch die Welt schicken und bei Botschaftsfesten auftreten lassen. Das Problem bei einer Band, die so viele Stile auf einem Album vereint, ist, dass jeder Songs finden wird, die ihm nicht gefallen. Auf der anderen Seite findet sich für jeden auch etwas zum toll finden. Und wenn man nichts musikalisches an dieser Band toll findet, so muss man schon sehr verbohrt sein, wenn man ihren Einsatz für das Gute nicht anerkennt.

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