One Fine Day – dto.

von Benjamin am 20. März 2009

in Musik!

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Das dritte Album der Hamburger Pop-Punker One Fine Day soll laut Plattenfirmeninfos die Schnittmenge der musikalischen Vorlieben der Mitglieder darstellen. Wie könnten die Bands heißen, die diese „unterschiedlichen Typen“ mögen? Linkin Park („Notorious“, „Eat your lies“), Billy Talent („Jimmy’s Day“), nen bisschen Emo-Punk, ein wenig Funk blitzt durch („The Shadow“).

Vielleicht bin ich zu alt für diese Art von Musik, vielleicht erwarte ich zuviel? Wenigstens mit den Texten könnte man sich Mühe geben. Die kleinen Effekte in den Songs sind vorhersehbar. Die Refrains werden schön oft wiederholt, so kann man die auch schnell mitsingen. So haben die Jungs auf Abifeten und Abschlusspartys durchaus eine Chance: Tanzen kann man dazu. Bisschen verliebt sein auch („Emily“). Den von der Plattenfirma angekündigten „Mut zum Experiment“ beweist das Album nicht. Spielfreude, ja das kann man ihnen unterstellen. Live bringen sie ihrem Klientel bestimmt auch Spaß. Damit hat man durchaus Chancen auf dem Musikmarkt. Mich überzeugen sie nicht. Um meine Meinung in zu unterstreichen, hier mal Textbeispiele: „don’t fake don’t blame don’t care anymore/ oh what a day, what a beautiful day/ you have the chance to overtake/ it’s in your hands to end this fake“ (aus „Jimmy’s Day“); „so we are getting away/ see us riding down the sunset drive/ wave goodbye/ and in the heat of the night/we see the cars burn down at sunset drive/ drive or die“ („Sunset Drive“); „just a fool to believe in a miracle?“ („Miracle“). Mehr muss man nicht sagen.

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