Ofrin – On Shore Remain

von Benjamin am 1. November 2008

in Musik!

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Es gibt so Musik, die man lieben muss! Ofrin gehören unbedingt dazu, denn sie tragen gefühlvoll Jazz-Pop-Soul-Ambient vor. Diese israelisch-deutsche Band aus Berlin schafft es, Musik für Bars bzw. Lounges, zum Nebenbeihören, zum Darinverlieren, zum Entdecken und als Großstadtherbstsoundtrack zu kreieren.

Die Sängerin Ofri Brin erinnert mitunter an Beth Gibbons, die musikalische Umsetzung ist virtuos mit einigen Elektro-Spielereien, viel Klavier und allem, was Jazz braucht. Der Produzent Eddie Stevens hat schon Moloko abgemischt, womit wir eine nächste Referenz hätten. Zur Musik: Es beginnt mit Barjazz in „Dry“. Ein bisschen Klavier, Gitarren gezupft und diese warme Stimme. „How Come“ hat dann den ersten Beat, der elektronisch erzeugt wird. Hier sind auch die ersten TripHop-Anklänge zu hören. Verschiedene Geräusche mischen sich mit den organischen Instrumenten. Auch die Stimme dient nicht nur um einen Text zu transportieren, sondern sie wird häufig wie in „Better by far“ als Instrument eingesetzt. So befindet sich das ganze Album im Schwebezustand zwischen klassischer Jazz-Instrumentierung aus Klavier, Schlagzeug, Kontrabass sowie Gitarre und elektronischen Elementen. Das ganze ist spannend, dramatisch, beruhigend. Wenn es die Unterscheidung zwischen unterhaltender und ernsthafter Kunst noch gibt: Ofrin einer der beiden Kategorien zuzuordnen ist fast unmöglich! Toll!

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