Nifters – Invisible Caine

von am 7. Juli 2008

in Musik!

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Es war ca. 1987, da haben sich Metallica dem Mainstream geöffnet, oder Metallica wurden vom Mainstream entdeckt, klar ist auf jeden Fall, Metallica sind heute eine feste Größe und haben nicht wenige Bands beeinflusst. Allerdings war der Sound von Metallica nun ca. seit eben dieser Ära auch nicht mehr wirklich originell, was leider auch bedeutet, dass all die Kopisten, die riesige Metallica Fans sind und nun eigene Bands gründen seltenst einen wirklich originellen Sound abliefern.

Was das mit Nifters zu tun hat? Eigentlich nichts, aber doch so einiges. Hört man ihr Album, erkennt man ganz deutlich, hier sind Musiker mit großer Liebe zu klassischem 80er Jahre Metal und mainstreamigerem Hardrocksound am Werk. Diese Liebe scheint insgesamt bei Schweden sehr ausgeprägt, werfen deutsche Labels doch scheinbar jeden Monat gefühlte 100 neue schwedische Bands auf den deutschen Markt, die den Rock mit der Muttermilch aufgesogen haben und nun gekommen sind die Musikwelt aufzumischen. Problem: 99,99 % dieser Bands spielen einfach nur den Sound nach, den sie mit der Muttermilch aufgesogen haben, sie verarbeiten ihn nicht, analysieren nicht, sondern spielen in den festgefahrenen Bahnen des Sounds. Das sind Schrei- / Gröhlgesang, hämmernde Bässe laute Gitarrenriffs und Schlagzeugspiel, welches auch noch bei jedem Song gleich klingt. Inzwischen hat sich dieser Trend auch bei den Kings of Metalrock Metallica durchgesetzt. Reflexion ist scheiße, lasst uns Rocken scheint da der Gedanke. Ok, rockt, erwartet aber nicht, dass ihr damit noch irgendwen hinter dem Ofen hervorlockt, selbst Metalfans haben einen gewissen Anspruch an den Sound einer Band! Langer Rede kurzer Sinn, Nifters sind auch Bestandteil der bereits erwähnten 99,99 % gesichtsloser Metal- / Hardrockkapellen aus Schweden und doch sollte ein Song auf dem Album unbedingt ein Hit werden, Track 3 heißt nämlich: „If This One Becomes A Hit I Swear I Am Going To Kill Myself“. In diesem Sinne…

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