Neil Young (And Pearl Jam) – Mirrorball

von Benjamin am 19. November 2005

in Musik!

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1995, Neil Young ist seit über 30 Jahren im Musikgeschäft, Pearl Jam haben ihr 3. Album veröffentlicht. Sie treffen sich mit dem Produzenten Brendan O’Brien und nehmen ein Album auf, wobei Pearl Jam als Backing Band funktioniert und auch Eddie Vedder lediglich in einem Song („Peace and Love“) als Duettpartner auftritt und sich ansonsten mit dem Singen der Backing Vocals begnügt

Das Album eröffnet mit „Song X“, der mal ordentlich überrascht: Seemänner spielen Rockmusik ist wohl die beste Beschreibung. Daneben fallen noch zwei sehr ruhige, von einer Orgel getragenen Stücke aus dem Rahmen: „What happened yesterday“ (quasi das Intro zu „Peace and Love“) und der letzte Track „Fallen Angel“. Ansonsten treibende meldiöse Rocksongs mit ordentlich Feedbackgewitter, Neil Youngs Stimme und gelegentlichen Piano- und Pump-Organ-Einsätzen.

Neil Youngs Themen sind vielfältig. Der zweite Song „Act of Love“ handelt von einer Abtreibung. In „I’m the Ocean“ beschäftigt er sich mit seiner Position als Rockmusiker und vor allem aber mit dem Altwerden. Es ist eine Hymne. Einige Textzeilen bleiben einem im Gedächtnis und man fragt sich, wann und wo habe ich das gehört. „Downtown“ versetzt uns in einen Rockmusikclub der 60er. Ein Grinsen im Gesicht und Musik, die vor Spielfreude nur so strotzt. „Peace and Love“, klingt dermaßen nach den frühen Pearl Jam und ist trotzdem so typisch Neil Young (soweit ich das beurteilen kann), dass man es einfach nur lieben kann. Die Orgel, die Gitarren, die Tempowechsel, die kryptischen Textzeilen (oder kann ich einfach nur zu wenig englisch???) von Eddie Vedder! Wunderbar!

„Throw your hatred down“ könnte als Botschaft über dieses Album gesetzt werden. Das Album klingt nämlich nach ROCKmusik für Hippies gemacht. Großartig!

PEACE AND LOVE!

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