Negative – Neon

von Benjamin am 20. Juli 2010

in Musik!

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Nach den Gesetzen der Kommunikationswissenschaft müssen Namen positive Grundstimmungen erzeugen. Das fünfte Studioalbum der fünf Finnen heißt Neon, die Band selbst heißt Negative. Ich kann diese Stadion Rock-Hardrock-Grunge-Powerballaden-Mischung, die dann auch beim LinkinPark-Geburtsthelfer Jeff Blue beim Texten unterstützt wurde, beim besten Willen nicht gut finden.

Was zeichnet die Musik von Negative aus: Es gibt melodiösen Gesang mit den passenden Backgrounds, dazu druckvolles Bassspiel, Gitarrensoli bzw. wildes Riffing und Keyboard-Weichspüler. Das findet sich so in jedem Song. Auch im Refrain zur zunächst mit der Akustischen begleiteten Ballade „Kiss of Hope“. Also, ganz ehrlich, die Songs sind dazu prädestiniert, im Ohr hängen zu bleiben. Es ist melodiös-melancholisch und emotional. The Rasmus und HIM kommen ja auch aus Finnland und Fans dieser Bands werden wahrscheinlich auch Fans von Negative sein (oder werden). Ich kann durchaus nachvollziehen, dass man sich diese Musik anhört, aber: Was man The Rasmus und HIM vorwerfen kann, dass passt auch hier: alles oft gehört, wenig bis gar nicht innovativ. Wenn wie bei „Fucking Worthless“ zum Piano-Intro Textzeilen wie „You‘re so fucking perfect, you’re so fucking cool, I’m so fucking worthless“ mit Inbrunst geschmettert werden und dann ganz viel „nananananaa nananananaaa, na na naa“ genananat wird, dann ist dem Songschreiber nicht mehr zu helfen, oder?!

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1 Pynchon Juli 20, 2010 um 19:54 Uhr

„Nach den Gesetzen der Kommunikationswissenschaft müssen Namen positive Grundstimmungen erzeugen.“

Stimmt, und genau deshalb haben sich vor geraumer Zeit „Refused“ kurz nach ihrem Durchbruch wieder aufgelöst!

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