Nana Kitade / Loveless – Ai To Hate

von Pynchon am 7. Juni 2011

in Musik!

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Einen Abstechel in die velspielt-flöhlichen Gefilde des Japan-Lock verspricht das mit nur fünf Songs bestückte Mini-Album “Ai to Hate”, mit dem die ehemalige Solo-Künstlerin Kitade, durchaus clever als Lolita im Gothic-Look vermarktet, ihr Band-Debüt-Album vorlegt. Und zwar mit ihrer neuen Kapelle namens Loveless, die sie gemeinsam mit Gitarrist Taizo gegründet hat.

Der Pressetext frohlockt mit einer Mischung aus Nirvana, Björk und den Einstürzenden Neubauten und beruft sich gar auf Velvet Underground (nur weil die Gitarren manchmal ein bisschen quietschen, oder wie?), was schon mal eine ziemlich skurrile Zusammenstellung ist, aber was soll´s. Die genannten Vorbilder höre ich übrigens keineswegs durch, bekomme dafür jedoch eine teils recht gefälligen, zuweilen auch etwas arg glatt produzierten Rock serviert, der ein wenig ins Blumige tendiert, aber auch – soviel Lob muss sein – ein paar einschmeichelnde Tonabfolgen bereithält. Hat manchmal was von den 90er-Indies von Garbage (in den besseren Momenten) und Evanescence (in den anderen Momenten). Damit ist zu dem nur knapp halbstündigen Album auch schon genug gesagt. Interessant übrigens, dass Kitades Solo-Alben Titel trugen wie „18-eighteen“, „Bondage“ und „Cutie Bunny“. Da ich mich artig weiterbilden möchte, werde ich das doch gleich mal googeln!

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{ 2 Kommentare… read them below or add one }

1 Hififi Juni 18, 2011 um 02:07 Uhr

Ich habe jetzt nur „Ai To Hate“ gehört und, jawohl es klingt auch ein wenig nach Garbage, nach Nirvana aber auch. Da gibt es aber durchaus einen Zusammenhang.

2 Pynchon Juni 18, 2011 um 18:24 Uhr

Blasphemie!!!

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