Muff Potter – Interview

von Sterereo am 21. April 2009

in Interviews

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Vom Fensterputzer zum Punkschlagzeuger ein Leben zwischen Nightliner und Klappleiter, sozusagen. Pfandkuchenplatt ausgedrückt die beiden beruflichen Oberarmbetätigungen von Muff Potter-Schlagzeuger Thorsten „Brami“ Brameier. „Gute Aussicht“ hat er in beiden Berufungen, nicht zuletzt wegen dem neuesten Albumtitel der Münsterländer Deutschpunks. Hoch hinaus könnte es mit „der besten Ärtze-Platte 2009“ (Zitat unseres RockinBens) jetzt ruhig auch sprichwörtlich gehen. Wieso nicht!?

„Gute Aussicht“ habt ihr wieder in Eigenregie bei eurem eigenen Label Huck’s Plattenkiste raus gebracht. Ist Muff Potter also wieder zuhause angekommen?

Zum Teil schon, weil wir unsere früheren Platten auch selber gemacht haben. Anderererseits auch wieder nicht, weil wir jetzt ganz anders vorgehen als früher. Sonst haben wir ein Studio gebucht und die Platte aufgenommen, dann ging sie ins Presswerk und dann wurde sie verkauft. Jetzt ist das alles erheblich komplizierter – leider würde ich fast sagen – weil wenn man es selber macht, muss man sich um 1000 Sachen kümmern. Obwohl uns viel mehr Leute dabei helfen.

Was hat es überhaupt mit Huck’s Plattenkiste auf sich?

Wir sind Huck’s Plattenkiste. Wir sind unsere eigene Plattenfirma. Es erscheinen auch nur unsere Platten da.

In der Pressemitteilung steht das schöne Kürzel D.I.Y. Wie viel Do-It-Yourself ist das also alles mit Muff Potter und Huck’s Plattenkiste?

Im Prinzip zu 100 Prozent. Wir stehen komplett dafür gerade. Es ist anders als früher.

Was ist anders?

Wir haben jetzt eine Promoagentur. Außerdem haben wir einen festen Veröffentlichungstermin. Das hatten wir sonst nicht. Dann müssen wir uns einen Plattenvertrieb suchen, der dafür sorgt, dass die Läden zum Termin die CDs haben. Solche Dinge. Ganz früher gab es unsere Platten nicht bei Saturn, sondern bei Green-Hell oder so Underground-Sachen. Ab der „Heute wird gewonnen, bitte“ war es dann anders. Da haben wir dann angefangen das Ganze etwas zu organisiert. Es ist jetzt viel schwieriger Platten zu verkaufen. Da muss man versuchen dagegen zu arbeiten. Eben mit den ganzen Sachen, Videos bei Myspace und so weiter. Das hatten man früher nicht nötig.

Wie lief es bei Universal. Das war doch ein riesen Sprung.

Klar, aber das haben wir ganz bewusst gemacht. Entweder wir kriegen Geld dafür vom Label, oder machen es halt selber. Dann kam von Universal die Einladung, nachdem wir die „Von Wegen“-Platte schon aufgenommen und quasi fertig hatten. Wir hatten Demos herumgeschickt, deshalb sind sie auf uns aufmerksam geworden. Sie haben sich gemeldet und wollten es gerne machen.

Da seid ihr vier Jahre gewesen…

Und jetzt ist es genau umgekehrt. Die wollten das Ablum nicht mehr machen, weil wir insgesamt einfach zu wenig verkauft haben. Also haben wir uns auch gesagt, was bringt uns so ein kleines oder mittelgroßes Label? Dann haben wir uns entschlossen es wieder so wie früher zu machen, selbestständig.

Also Gürtel enger schnallen und mehr arbeiten?

Ja. Früher haben wir einen Vorschuss für die Aufnahmen bekommen, der fällt jetzt natürlich weg. Jetzt müssen wir uns überall Geld leihen und zwischendurch jobben. Bei Universal hatten wir ein kleines Polster, auf das wir uns ausruhen und eine Platte machen konnten.

Was heißt jobben gehen?

Ich putze Fenster. Seit Jahren schon. Angefangen als Student. Mittlerweile bin ich selbstständig. Und – jau – es läuft.

Also Muff Potter reicht nicht alleine?

Nein, hat eigentlich noch nie gereicht. Außer vielleicht vor zwei Jahren, als wir ultra-viel auf Tour waren. Es geht nur, wenn man ständig spielt. Aber sonst nicht. Von Plattenverkäufen kann man nicht leben, das geht nicht. Mich würde mal interessieren was so manche Band vor 20 Jahren verkauft hat. Sicher um einiges mehr. Ich glaube das hat sich alles ein wenig geändert. Erstmal laden sich viele Leute die Musik aus dem Internet, außerdem glaube ich, dass die Jugendlichen heutzutage weniger Geld für CDs ausgeben, sondern eher für eine Playstation oder sowas.

Schielt ihr denn auch nach euren Verkaufszahlen und Vorbestellungen?

Natürlich freuen wir uns, wenn wir viel verkaufen. Aber wir haben diesmal nicht versucht die Top 20 zu knacken. „Gute Aussicht“ haben wir schon über den Online-Shop verkauft, der zählt eben nicht in die Charts mit rein, sondern nur was zum Beispiel beim Media Markt über die Theke geht. Der Rest zählt da gar nicht rein. Das überlegt man sich dann natürlich vorher, was man macht. Eine hohe Chartplatzierung kann eventuell auch Radiorotation und mehr Plattenverkäufe bedeuten.

(Türklingel, der nette Band-Freund-Björn in dessen Wohnung die Interviews stattfinden murmelt: „Ist ja wie auf dem Bahnhof hier“. Ein hornbebrillter Mann kommt rein: „Bist du der Muff Potter?“, „Ja.“ „Ich hab hier coole Flyer“. Irritiertes umherschauen. Dann Brami: „Und wer bist du?“ „Ein Freund von Björn, ich bin hier wegen Essen und Trinken“ Gelächter. Auch Nagel steckt den Kopf durch die Tür: „Hi!“. Sekunden später sind beide im Nebenraum verschwunden. Achselzucken, husten)

Ähm, wo waren wir?

Bei den Charts und Verkäufen. Da fällt mir ein, ich finde euer Amazon-Video (auf der CD-Seite) super! Am besten gefällt mir die Stelle, wo du über deine Brille leckst.

(lacht) Ja, das sind Nagel und ich. Da kamen wir gerade vom Video-Dreh (zu „Blitzkredit Bob“, Anm und Youtube-Link) aus Kiel. Da haben wir bei einem Kumpel aus Hamburg gehalten und der filmt recht professionell. Er hat kurz die Kamera draufgehalten, weil Nagel meinte wir machen jetzt so einen Spot für Amazon. Ich wollte auch nach Hause, da haben wir das eben schnell gemacht.

Dort schwärmt ihr von fünf Sternen. Bei uns heißt es: „Die beste Ärzte Platte 2009“ . Ihr wart mit den Ärtzen auf Tour. Wie ist so die Beziehung zwischen den Ärzten und euch?

Keine wirklich Enge. Nagel hat ein Hörbuch von seinem Roman („Wo die wilden Maden graben“, Anm.) gemacht, darauf ist Farin zu hören. Auf Tour haben sie uns genommen, da sie uns anscheinend mochten. Das war schon cool, vor 14.000 Leuten in einer Halle zu spielen. Wir sind auch erstaunlich gut angekommen. Waren zwar fast alles nur Kids, aber total gut. Ich hab mich gewundert. Als ich klein war früher, war ich auf Toten Hosen Konzerten, da wurde die Vorband von der Bühne gebuht, weil die Leute die Hosen sehen wollten. Da sind die Ärzte-Fans schon netter. Oder Muff Potter sind einfach so geil!

Wann hast du angefangen die Ärzte zu hören?

Bevor ich angefangen habe richtig Punk-Rock zu hören. Also Mitte der 90er hatte mein großer Bruder Ärzte-Platten, die habe ich dann natürlich gehört.

Da waren es die verschrienen Bravo-Punks.

Das war mir mit zehn oder zwölf total egal. Aber dann ging es mit einem Kumpel, mit 14 oder so, los. Der hatte einen Freund in Amerika von dem er mit Minor Threat- und Angry Samones-Alben ankam. Die fand ich direkt geil. Ich kannte Minor Threath bevor ich die Sexpistols kannte!

Damals war die Welt noch in Ordnung, jetzt kriselt es überall. Ihr thematisiert sehr häufig Krisen auf dem Album. Ist „Gute Aussicht“ ein Kirsenalbum?

Ja, schon ein wenig. Gerade der „Blitzkredit Bob“ passt natürlich perfekt in die heutige Gesamtsituation, was wir aber auch nicht wussten, als wir den Song gemacht haben. Geschrieben haben wir ihn letzten Sommer. (überlegt) Obwohl für mich die Grundaussage des Albums bezüglich Krise eher ist, dass uns das gar nicht so tangiert. Wir hatten vorher kein Geld, haben jetzt kein Geld und so richtig kratzt uns das ehrlich gesagt nicht.

Ist „Blitzkredit Bob“ so die ironische Hymne zur Wirtschaftslage?

Es gibt diese Mentalität, alles auf Pump zu kaufen: ‚Komm nimm den Kühlschrank mit, bezahlste nächstes Jahr’ wieder.

Also ist der Song so die programmierte Punk-Kapitalismuskritik?

Klar, ist das irgendwo Kapitalismuskritik, weil der Kapitalismus einfach würdig ist kritisiert zu werden. Es ist einfach ein System, das auf unendliches Wachstum ausgerichtet ist. Dass das nicht funktioniert erleben wir gerade. Deshalb könnte man das natürlich so auffassen, ja. Andererseits muss ich sagen, wir bewegen uns auch innerhalb dieser Mechanismen. Mit der Platte, wir müssen verkaufen und benutzen Kanäle und Vertriebswege um sie los zu werden. Das ist Kapitalismus, der Rhythmus in dem man mit muss (lacht).

Noch so eine Krise auf dem Album: Diese Einsamkeit in „Niemand will den Hund begraben“ rund um die ländliche Steppe.

Wir waren im Herbst in einem Ferienhaus in der Brandenburgischen Steppe und haben dort Songs geschrieben. Ohne den Ausflug wäre der Song nicht entstanden. Wir sind mit dem Auto durchs Nirgendwo gefahren und ich meinte zu Nagel: „Hier gibt es auch nichts außer Bäume ohne Rinde mit Kreuzen davor.“ Dann hat Nagel erstmal fünf Minuten am Stück gelacht. Daraus ist der Text entstanden.

Eine triste Autofahrt also.

Nicht wirklich trist, sondern irgendwie strange. Aber ich bin eh so derjenige bei uns in der Band, der auf so etwas steht. Ich würde gerne auf dem Land wohnen.

Wo wohnst du jetzt?

Mitten in Münster. Überlege aber nach außerhalb zu ziehen, dann mache ich es aber doch nicht. Gerade habe ich mir in Baumbergen eine Wohnung angeguckt. Dieses Mini-Gebirge in der Nähe von Münster. So mit Havixbeck und Billerbeck. Doch dann überlege ich wieder, wenn man abends mit seinen Kumpels ein Bier trinken möchte, dann geht das nicht, weil man 20 Kilometer weit weg wohnt.

Naja, zurück fahren ist da meist das Problem.

Genau, zurück fahren können müssen. Das ist der Hauptgrund, woran das scheitert. Auch wenn ich jeden Tag genervt bin von der Parkplatzsuche.

Da wärst du mit dem Fahrrad in Münster doch vorne dabei.

Ja, aber ich krieg meine Fensterputz-Leiter leider nicht aufs Fahrrad.

Stimmt, das sähe klasse aus, mit einer 15 Meter langen Leiter aufm Fahrrad.

Privat bewege ich mich aber fast ausschließlich aufm Fahrrad. Das ist super. Vorher habe ich Köln gewohnt. Aber das gefällt mir in Münster besser, muss ich zugeben.

Zu dem ganzen Dorfkram fällt mir immer Rocko Schamonis’ Dorfpunks ein.

Das haben wir auch in den vergangenen Jahren schon bearbeitet. Auf der „Bordsteinkantengeschichten“ und mit „I Love Fahrtwind“. Da geht es darum, wie geil es ist weg zu fahren. Mit der Band auf Tour zu gehen und mal raus aus Rheine zu kommen. Was auch ein Grund war eine Band zu gründen damals. Uns gab es nur ein halbes Jahr und wir sind direkt angefangen auf Tour zu fahren. Ich weiß nicht wie es heute ist, aber das war früher noch sehr gut möglich in der 90er Jahre Hardcore-Szene. Wir haben eigentlich immer nur mit solchen Knüppel-Hardcore Bands zusammen gespielt.

Selber auch Hardcore gespielt?

Nö, immer schon Muff Potter-Musik gemacht.

Wie passtet ihr denn dann da überhaupt rein?

Weiß ich nicht. Es war halt alles unter dem Oberbegriff Punk zusammengefasst. Nagel war schon immer sehr umtriebig und er kannte schnell einige Leute, die dann Konzerte gebucht haben.

Ihr wart also richtig Punks mit kaputten Hosen, Nieten und allem?

Ja! Ich hatte sogar mal einen Locken-Iro. Aber nur kurz (lacht). Wir waren schon ziemlich Punk früher.

Mit allen Exzessen?

Ja, früher haben wir mehr Wert auf die Exzesse als auf die Musik gelegt. Wir waren schon stockbesoffen, wenn wir an den Clubs angekommen sind nachmittags. Aber irgendwann verliert das seinen Reiz. Dann sagt man sicht, wir versuchen jetzt mal Musik zu machen (lacht). Das war so als Shredder (Bassist Dominic „Shredder“ Laurenz, Anm.) eingestiegen ist, nach der dritten Platte.

Ihr seid jetzt reflektierter als früher?

Absolut. Das liegt auch am Alter.

Gerade bei Songs wie „Ich und so“ und „Ich bin charmant“, fällt das auf.

Früher wusste man, wer die Guten sind und wer die Bösen. Das ist jetzt anders. Wir kriegen jetzt sogar vorgeworfen, dass unsere Platten nicht mehr so sind wie früher. Aber dass muss man uns auch zugestehen, dass wir uns menschlich ein bisschen weiter entwickeln mit den Jahren und sich auch die Musik ändert. Dabei machen wir, dass was wir gerade wollen und fühlen. Wir sind ja kein Unterhaltunsorchester, das 20 Jahre lang den selben Stiefel spielt. Ich muss mich mit 34 Jahren nicht auf die Bühne stellen und „Bullenschweine!“ schreien.

Dabei sagen viele, die Platte sei wieder roher geworden.

Das liegt einfach daran, weil sie live eingespielt ist. Ich wundere mich auch immer, dass viele Leute meinen „Steady Fremdkörper“ wäre so glatt und poppig. Das liegt wohl wirklich an der Produktion.

Was habt ihr anders gemacht?

Wir haben früher immer alles einzeln eingespielt. Erst das Schlagzeug und dann den Rest stückweise hinterher. Jetzt haben wir uns hingestellt wie im Proberaum. Wir haben auch keine Gitarrenverstärker in abgetrennte Räume gestellt, um das Signal einzeln zu haben, sondern haben wirklich alles im Kreis aufgebaut und losgespielt. Dadurch bekommt es das gewisse Etwas. Es ist natürlich schwierig den Sound im Mix später richtig fett zu machen, doch trotzdem hat es so eine Lebendigkeit. Die Gitarren sind auf allen Schlagzeugmikros drauf, da kannst du nichts ausbessern. Aber das wollten wir ja so. Das Dumme ist nur, dass ich einen Song so 18 Mal spielen musste, obwohl Version zwei vom Schlagzeug her schon tip-top war, aber der Bass hat sich fünf Mal verspielt. Selber ist man fertig und müde, hat extrem lange Arme, aber es muss ja einmal alles passen.

Also habt ihr euch den Live-Sound mit harter Arbeit erkauft.

Ja, schon. Obwohl es mehr Spaß macht. Gerade als Schlagzeuger nicht nur auf dem Metronom-Klicken ein zu spielen. Das ist nicht wirklich Punkrock.

Gibt es einen First-Take auf „Gute Aussicht“?

Frag mich nicht, weiß ich nicht. … „Alles war schön und nichts tat weh“ könnte ein First-Take sein. Da waren irgendwelche Gitarrensachen nicht so sauber, aber es war am Ende einfach der Geilste. Genau weiß ich es nicht, diese Entscheidungen überlassen wir auch meistens unserem Produzenten Nikolai Potthoff. Der ist seit der „Heute wird gewonnen, bitte“-Platte dabei.

Bandeigenen Überlieferungen zur Folge meinte eben dieser Potthoff zu „Gute Aussicht“: „Die muffpotterigste Muff Potter-Platte, die es jemals gab!“ Ob es stimmt und wie so etwas live klingt könnt ihr euch auf der Scheibe anhören oder direkt auf ein Konzert der kommenden Tour gehen:

21.04. Köln, Werkstatt + Chinaski Jugend

22.04. Erlangen, E-werk + Senore Matze Rossi

23.04. Karlsruhe, Substage + Paddeln ohne Kanu

24.04. München, Hansa 39 – Feierwerk Festival + Distemper + Santiago

25.04. Berlin, Postbahnhof + Trip Fontaine

06.05. Hamburg, Übel und Gefährlich + Karamel

07.05. Hannover, Musikzentrum + Matula

08.05. Chemnitz, Talschock + Lego Sputnik + Interstate 5

09.05. Bielefeld, Kamp + Matula

29.05. Hannoversch Münden, Kurbelkasten

30.05. Kronach, Die Festung rockt

28.06. Belgien – Eupen, Musikmarathon

03.07. Münster, Vainstream Rockfest

04.07. Wiesbaden, Vainstream Beastfest

10.07. Northeim, Waldbühne Fest van Cleef

11.07. Freiburg, ZMF Fest van Cleef

12.07. Essen, Delta Park Fest van Cleef

17.07. Eching bei Freising, Sonnenrot Festival

18.07. Gräfenhainichen, Melt Festival

24.07. Großefehn, Omas Teich Festival

25.07. Kiel, Deichperle

26.07. Viersen, Eier mit Speck Festival

08.08. Österreich – Palaverama Festival

14./15.08. Püttlingen, Rocko del Schlacko Festival

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1 RockinBen April 24, 2009 um 01:18 Uhr

da hätten wir das mit dem Plattenlabel auch geklärt!

im Übrigen: ein großartiges Interview!

2 Sterereo April 24, 2009 um 11:23 Uhr

Dankeschön. War wirklich ein netter Plausch.

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