Mette Damm – Where's The Extravagance For Me…?

von Hififi am 30. April 2010

in Musik!

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Das ist interessant: Mette Damm nennt Rufus Wainwright als Einfluss, wo doch gerade der Opener „Le Cirque“ mit den eingestreuten französischen Versen so sehr an Rufus‘ Schwester Martha gemahnt, die doch erst vor kurzem Edith Piaff ein Denkmal setzte. Genauso klassisch wie es den Wainwrights eigen ist, kann „There Are Moments“ den Liebhabern klassischer Kammer-Musik im Pop-Korsett eigentlich nicht entgehen. Zu bezaubernd gehen an dieser Stelle Gesang und Klavier ein Bündnis ein, welches an Fragilität und Virtuosität ihres Gleichen lange suchen müssen. In Martha Wainwrights eigenen Songs suche ich dergleichen zumindest seit längerem vergebens. Tja, das eben erwähnte Pop-Korsett ist allerdings nur marginal vorhanden und damit hier keine Missverständnisse aufkommen ist „Where’s The Extravagance For Me…?“ definitiv kein Pop im klassischen Sinne, eben wesentlich mehr Klassik als Pop. Aber, und dass ist sicherlich die eigentliche Stärke der Dänin, auch nicht allzu weit entfernt von eingängigen Momenten. Die Gesangsmelodien sind sicherlich manchmal schwer zu erden, aber z.B. „Something To Find“ ist eben ehrliches Singer/ Songwritertum, dass sich von den meisten Anhängern dieser Sparte sicherlich leicht nahvollziehen lassen sollte. Mette Damms Debüt ist dabei sicherlich eine absolute Entdeckung, und auch wenn es erstmal etwas ungewohnt klingt, soll sich doch bitte jeder aufgefordert fühlen in „Where’s The Extravagance For Me…?“ hinein zu hören, denn er/ sie wird sehen, dass mein Geschwafel sicherlich schwerer zu verstehen ist, als die elf Songs.

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