Maximo Park – Missing Songs

von Sterereo am 30. Januar 2006

in Musik!

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Nachdem auf dem Konzert viele Lieder gespielt wurden, die ich überhaupt nicht kannte, habe ich schon ein neues Album gewittert. Doch leider, oder glücklicherweise, waren es B-Seiten die jetzt als Mid-Price Album veröffentlich wurden. Es gibt 8 B-Seiten, ein Cover und drei Demoversionen für 10€.

Für jemanden wie mich, den die Band dermaßen in den Bann gezogen hat ein Pflichtkauf. Das Album „A Certain Trigger“ ist mein persönliches Highlight des letzten Jahres und die Warterei auf Nachschub war selten so groß. Doch dann schaltet sich der wohl entschwundene Verstand wieder ein, hey, es sind nur B-Seiten. Nun ja, was heißt nur? Der Opener A19 ist eine typische Maximo Park Nummer. Paul Smiths Gesang mit Akzent gewürzt und immer tanzbar. Darauf folgte die Quoten-Hommage auf die Altmeister mit dem Lennon (nicht Joy-Devision) Cover „Isolation“. Dieser Mann muss auf britische Kultbands eine gewisse Anziehungskraft besitzen, hatte doch auch Oasis „I Am The Walrus“ auf ihrer B-Seiten Kollektion „Masterplan“. „Fear Of Falling“ scheint musikalisch verwandt mit dem Maximo Park Klassiker „The Coast Is Always Changing“. Interessant auch das mit Country Gitarre ausgestattete „A Year Of Doubt“.

Die Demoversionen zu den Hits „Apply Some Pressure“, „Graffiti“ und „Once, A Glimpse“ sind nur unter dem Gesichtspunkt, dass sich die Band mit diesen zugegebenermaßen wirklich schlechten Demos auf die Suche nach einer Plattenfirma begeben haben muss. Mitsingen kann ich eh, daher ganz lustig, trotz Unnötigkeit. Irgendwie aber logisch, dass mit dem Überschuss nur eines Langspielers kein zweiter gefüllt werden kann. Somit ist „Missing Songs“ nichts weiter als ein lauer (und kurzer 30 Minuten-) Aufguss einer Band mit großartigem Potenzial.

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