Madina Lake – Attics to Eden

von Benjamin am 25. September 2009

in Musik!

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Madina Lake gründeten sich 2005 und wunderten sich 2007, dass eine Band wie Linkin Park sie kennt und auf die Project Revolution Tour eingeladen hat. Mich wundert es nicht, dass die Jungs von Linkin Park das gemacht haben: Madina Lake sind musikalisch ähnlich, nur ein wenig mehr im Alternative Rock verankert und weniger abwechslungsreich (so wurden die Fans von Linkin Park perfekt eingestimmt ohne die Gefahr, dass die Vorgruppe den Hauptact an die Wand spielt). Auch auf dem jetzt in Deutschland erscheinenden Zweitwerk ändert sich das nicht.

„Attics to Eden“ objektiv zu beschreiben fällt mir nicht leicht. Zunächst einmal ist es verwunderlich, dass die Band nur vier Mitglieder hat, nämlich Sänger, Gitarrist, Bassist und Schlagzeuger. Dabei ist das ganze doch sehr von Synthezisern und Keyboards durchzogen. Irgendwelche großen Klangteppiche und/ oder Gefiepe-Einsprengsel, die das ganze Linkin Park Riffing und die immer gehetzt wirkende Stimme untermalen, tauchen immer auf! Ok, das ein oder andere 100mal gehörte Gitarrenriff ist dabei, dazu die Double-Bassdrum. Die Songs sind allesamt dynamisch und haben Ohrwurmcharakter und Mitsingpassagen. Die Refrains sind oft mehrstimmig, einige Ohs und Ahs. Doch, eine Markttauglichkeit kann man der Band nicht absprechen, dazu verhelfen sicherlich auch die manchmal an 1980er Popmusik erinnernden Gesänge (z.B. in „Welcome to Oblivion“). Da Madina Lake in Amerika schon das Cover des Kerrang-Magazins zieren durften und in den USA sowie im Vereinigten Königreich auch schon einige Erfolge feiern dürfen, wird „Attics to Eden“ mit fast nem halben Jahr Verspätung auch in Deutschland veröffentlicht. Wird wohl auch nicht das letzte der Album der Band sein…

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