Lunik – Small Lights In The Dark

von Hififi am 10. Mai 2010

in Musik!

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Wen ich immer und zu jeder Zeit mit der Confoederatio Helvetica verbinden werde, war ein absolut fantastischer Schriftsteller, der absolut zeitlose Krimis (unter anderem) geschrieben hat: Friedrich Josef Dürrenmatt. Dem ich unter anderem meine Liebe zur Literatur zu verdanken habe – um nur nebenbei Demut zu bezeugen, den Künsten, der Literatur und (in diesem Fall) erst zu angedachter Stelle: der Musik.

Musikalisch fällt mir zur Schweiz eben gar nichts ein, dafür scheint England allgegenwärtig zu sein und fast ein wenig zu erdrückend.

Lunik stellen Bombast-Einheitsbrei her, der manchmal nachdenklich gesäuselt am Piano („Everthing Means Nothing“) von Jaël Krebs vorgetragen, dann aber abgelöst und begleitet wird vom schwerlich zu ertragenden 30köpfigen Orchester. „Much too much, too much, too much“. Dieses Grundkonzept wird selten geändert, so beginnen fast alle Albumtracks leise und bedächtig um irgendwann von Chören und Streichern überrannt zu werden. Das ist sicher nicht innovativ und vor allem auch etwas langweilig, aber es „führt zum Schotter“ und von dort kommen Lunik und dort wollen sie wieder hin. „Small Lights In The Dark“ ist die Sorte Pop/Jazz/Folk/Rock-Album auf dem für die meisten etwas dabei sein sollte. Und das sind genau die Alben, die die Welt nicht braucht!

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{ 4 Kommentare… read them below or add one }

1 RockinBen Mai 10, 2010 um 23:15 Uhr

[IRONIE]Schweiz und Musik? Da sieht man mal wieder wie beschränkt Dein musikalischer Horizont ist!!! PAOLA ist eine schweizer Künstlerin, die auch Du kennen solltest. Leider ist sie den Deutschen meistens nur an der Seite ihres Gatten Kurt Felix bekannt, aber ihr außergewöhnliches musikalisches Talent steht außer Frage.[/IRONIE]

2 otic Mai 11, 2010 um 12:24 Uhr
3 RockinBen Mai 11, 2010 um 13:15 Uhr

Lausanne? Die Stadt? habe grad gegooglet und festgestellt, dass da Favez und Honey for Petzi herkommen. Das ist schon mal nicht schlecht…
Und den Metallheads sind Krokus und Gotthard sicher ein Begriff.

4 swo Mai 11, 2010 um 15:02 Uhr

Womit Nico mal wieder bei Filmzitaten angekommen ist. FÜHR MICH ZUM SCHOTTER ! ! !

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