Luke Leighfield and Jose Vanders – Split EP

von Pynchon am 6. November 2011

in Musik!

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Kurz und knackig, vier Songs umfassend, je zwei Stücke vom jeweils anderen gecovert, so präsentieren sich Luke Leighfield und Jose Vanders mit ihrer EP “Split”. Dass es sich bei den beiden um einen Mann und eine Frau handelt – Jose Vanders also mitnichten ein katalanischer Barde ist – das weiß man entweder, weil die Gute auf ihrer MySpace-Seite schon Heerscharen virtueller Fans um sich geschart hat, oder aber, man läßt den Blick über das hübsch gestaltete Cover schweifen und erblickt – niedlich gezeichnet, direkt neben Luke am Klavier sitzend und die Arme in die Luft reckend (sich einem Einbrecher ergebend?) Miss Jose. Denn Leighfield und Vanders sind zwei junge Singer-Songwriter aus dem Vereinigten Königreich.

Und die liefern feinsinnig-verträumten Pop mit Klavieruntermalung, zarten Gitarrenzupfern und vereinzelten Einmischungen eines Cello. Leighfields Stimme kommt im sonst sehr stimmigen Opener „Metal Detector“ ein wenig schmächtig rüber, daher bin ich gespannt wie sich Vanders im folgenden Stück schlägt. Kurzum, gut. Charismatische, nicht zu süße, aber kuschelig anmutende Stimme, die sich, wenn der Refrain „I´ll try to make everyday count“ erklingt, ein wenig nach Kate Nash anhört. Der dritte Song, ich kann das nur mutmaßen, ist vermutlich nach der ganz großartigen Dokumentation „Man on Wire“ benannt. Oder auch nicht, zumindest war das hier jetzt eine gute Gelegenheit, en passant darauf hinzuweisen …

Hier haben zwei empfindsame, melodieverliebte Seelen zusammengefunden, es sich und den Zuhörern etwas gemütlich zu machen in den anstehenden kühlen Herbsttagen. Ist ihnen gelungen!

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