LIGHTS – Siberia

von Benjamin am 17. September 2012

in Musik!

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Holy Fuck las ich auf dem Waschzettel der Promo-Agentur zum neuen, zweiten LIGHTS-Longplayer. Die Vorfreude währte aber nur kurz: es singt ja LIGHTS und deshalb hat das Album auch in den letzten Wochen nicht oft den Weg in meinen CD-Spieler gefunden.

Nun mal ehrlich: die Stimme von Frau Poxleitner ist so zuckersüß, dass sie auch Mallorca-Dance-Pop singen könnte. Immerhin tut sie sich mit Holy Fuck zusammen, um ein Album aufzunehmen. Das finde ich gut und das hört man durchaus auch in den Songs. Nur: Holy Fuck brauchen keinen Gesang, dann würde mir z.B. auch „Where The Fence Is Low“ gefallen. Auch wenn ich mir sehr gut vorstellen kann, dass LIGHTS mit diesem Album eine breite Zielgruppe anspricht, denn der Gesang ist eben massentauglich, der Beat aber Indie genug, um auch die hippen Bengels anzusprechen. Ich bin kein hipper Bengel mehr und so entschuldige ich mich bei Frau Poxleitner (also der Name ist super) und sage: Nicht meine Tasse Tee, aber wenn sie eine ebensolche mit mir genießen wollen würde, würde ich nicht nein sagen, gerne auch mit Musik von Holy Fuck, denn wenn LIGHTS dazu singt, denn dann ist der Zuckerschock vorprogrammiert…

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1 Pynchon September 17, 2012 um 09:01 Uhr

„Nicht meine Tasse Tee, aber wenn sie eine ebensolche mit mir genießen wollen würde, würde ich nicht nein sagen“

Jaja, die weiß sich schon zu präsentieren, aufgeknöpftes Hemd und Haarsträhne und verschleierter Blick… aber wenn sie blöde singt, wirkt auch alles andere abstoßend! 😉

2 RockinBen September 22, 2012 um 11:41 Uhr

Es geht auch, ohne dass man spricht (oder singt)…

3 Pynchon September 23, 2012 um 20:50 Uhr

Natürlich, du sprichst von Instrumentalmusik …

4 RockinBen September 25, 2012 um 22:13 Uhr

Guter Hinweis: Ein Meister der Instrumentalmusik wäre heute 80 geworden, wenn er noch leben würde: Glenn Gould.

5 Pynchon September 26, 2012 um 14:56 Uhr

Wobei Glenn Gould ja dafür berühmt war, dass er bei seinen Konzerten immer extrem laut mitgesummt hat! 😉

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