Lenz – Augen Auf Und Durch

von Honk am 13. März 2009

in Musik!

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In feinen schwarzen Hemden, hellen Krawatten und mit freundlichem Lächeln blickt das Trio von Lenz den Betrachter ihres ersten Albums an. Schließlich ist der erste Eindruck entscheident. Aber interessanter sind natürlich die inneren Werte. Da bieten Markus Jütte, Richard Putz und Christoph v. Knobelsdorf Poprock in zehn Akten und deutschen Texten. „Augen Auf Und Durch“ ist nicht nur verkehrt sondern auch der Titel des Gesamtwerks. Wer den Satz zuerst versteht, der sollte mir Bescheid geben. Er/Sie/Es kann ein großes Lob fürs mitdenken gewinnen. Aber das nur am Rande.

Kommen wir jetzt aber wieder auf die besagten inneren Werte zu sprechen. Zumeist spenden die Songs von Lenz Trost oder erzeugen Optimismus wie zum Beipiel die folgende Zeile. „Schon jeder noch so kleine Plan kann eine grosse Zukunft haben“. Diese Zeile klingt nicht nur gesungen besser, sondern ist auch ein bisschen autobiographisch zu verstehen. Schließlich hatten die drei Jungs ihre musikalische Karriere schon fast an den Nagel gehängt um bodenständigen Jobs nachzugehen. Doch wie das Schicksal so will, haben sie letzendlich zusammengefunden und das Ergebnis ist nun käuflich zu Erwerben. Bei dem Hintergrund macht die positiv Stimmung des Albums natürlich Sinn und man muss nicht lange Suchen um weitere Mutmacher zu finden. Musikalisch sind die Einflüsse der aktuell „grossen“ deutschen Poprock-Bands wie Sporfreunde Stiller oder Tomte unüberhörbar. Vor allem der Gesang erinnert mich an die Sportfreunde Stiller. Lenz setzt aber stärker auf eher ruhige melodische Songs, womit ihnen die notwendige Abgrenzung durchaus gelingt. So das „Augen Auf Und Durch“ für mich ein durchweg gelungenes Gesellenstück ist.

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