Laura Gibson – If you come to greet me

von Benjamin am 4. Mai 2010

in Musik!

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Manchmal wundert man sich über Promoagenturen und Plattenfirmen: Da werden wir im April 2010 mit einem Album voller reduzierter Folkperlen einer guten Singer-Songwriterin bemustert, das seit 2008 ohne Probleme auf dem deutschen Markt zu bekommen ist und im Jahr 2006 aufgenommen und in Amerika veröffentlicht wurde.

Laura Gibson zupft auf „If you come to greet me“ bedächtig ihre Gitarre und erzählt dazu wunderbare Geschichten. Das funktioniert mit ihr allein in einer Kneipe, in der die „Broken Bottle“ liegt, die sie als Metapher für unglückliche Momente besingt. Aber Laura Gibson wird auch von den Musikern von Norfolk and Western unterstützt, welche mit singender Säge, Bläsern, Geige, Klavier, Schlagzeug und verstärkter Gitarre zur Seite standen und jedes Instrument passend einzusetzen wussten. Durch die reduzierte Geschwindigkeit der Songs wirkt das ganze Album trotz der durchaus traurigen Geschichten wunderbar entspannt. Das liegt wahrscheinlich an der Zeitlosigkeit, die den Songs von Laura Gibson innewohnt. Von daher ist es auch egal, ob ich das Album 4 Jahre nach dem ersten Release in Amerika höre, denn es ist einfach nur schön. Anspieltipps sind „Hands in Pocket“, „This ist not the end“ sowie das bereits erwähnte „Broken Bottle“.

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