Kings Of Convenience – Riot On An Empty Street

von Hififi am 16. September 2005

in Musik!

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Unplugged ist wieder in. Damit ist nicht die unsägliche MTV-Reihe gemeint, sondern zwei junge Norweger, die sich und ihren beiden Akkustik-Gitarren genügen. Wunderschön und zeitlos, schon allein weil die Simon & Garfunkel-Reminiszenz nicht von der Hand zu weisen ist.

Ich will ihnen damit nichts böses, aber genau an diesem Punkt scheiden sich anscheinend die Geister, klingt „Riot On An Empty Street“ für viele antiquiert, mögen andere genau das besonders.

Zweistimmiger Gesang ist das Markenzeichen von Erlend Øye und Eirik Glambek Bøe, sozusagen das Erfolgsrezept. Neu ist es nicht, dafür harmonieren sie allerdings so gut, wie vorher wahrscheinlich nur Paul Simon und Art Garfunkel, und da gibt es schlimmeres. Eine Prise Feist dazu und ab dafür. Jetzt müssen nur noch die Songs überzeugen. Unnötig welche hervorzuheben, sind sie doch alle gleich und gleich gut. Viele Alben braucht die Welt nicht von den Beiden, aber zwei gehen schon in Ordnung.

Der Soundtrack zum gemeinsam Schweigen, zum ins Feuer starren. Man lässt die Gedanken schweifen, kehrt nur gelegentlich für einen Schluck Rotwein in die Realität zurück. Autogenes Training für die Ohren.

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