Kele – The Boxer

von Hififi am 8. Juli 2010

in Musik!

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Es war ja schon mit zwei Remix-Alben und dem wie ein Remix-Album klingenden „Intimacy“ abzusehen, wohin es gehen würde in der Zukunft. Das erste Soloalbum des Bloc Party-Sängers ist alles Mögliche geworden, nur kein Indierock. Selbst den Gebrauch einer Gitarre, die er bei seiner Hauptband ebenfalls bedient, versagt er sich auf fast allen der Songs. Nun ist „The Boxer“ ein tanzbares, wie stark elektronisches Album geworden, was wiederum bei den meisten Bloc Party-Anhängern für wenig Begeisterung sorgen dürfte. Allerdings lehnt Kele Okereke sich mit diesem Album weit aus dem Fenster und grenzt sich somit von den fahrig wirkenden Experimenten auf „Intimacy“ ein wenig ab. „The Boxer“ wirkt sehr viel fokussierter, der Künstler als wisse er endlich, wohin er gehen möchte. Jetzt ist nach einer Zäsur nicht immer alles Gold was glänzt und nicht alle zehn Songs wissen zu überzeugen, dafür lassen sich einige erwähnenswerte Ausreißer finden. Nach über fünf Minuten „Rise“ hat es den Kopf nämlich schön freigespült mit feinen Breakbeat-Einlagen und schrill/ verzerrten Synthies. „Tenderoni“ könnte gar zu der Sorte Clubhit werden, die diese Art Album auch braucht, um sich zu verkaufen. Wegen der doch gar nicht so rar gesäten Lückenfüller werden es wohl die Wenigstens erstehen wollen.

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1 swo Juli 10, 2010 um 12:33 Uhr

Ich denke nicht…The Hype goes on!

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