Joanne K. Rowling – Harry Potter And The Half-Blood Prince

von Sterereo am 3. Oktober 2005

in Bibliothek

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„Es gibt keine Könige oder Prinzen in der Welt der Zauberer“, klugscheißt einmal mehr die Streberin Hermine. Harry kann darüber nur schnaufen, ist doch der Prinz sehr nützlich für ihn. An dieser Stelle des Buches scheint die (Zauberer)Welt noch genauso kaputt wie nach Band 5, doch nach Band 6 ist wirklich alles im Eimer…

Bleibt doch zunächst alles beim Alten. Harry hockt in der Private Drive (lese meist die Originale, daher die englischen Begriffe) und fristet sein Superstardarsein im Exil. Doch dann kommt der Zaubererobermacker Dumbledore und rettet ihn aus dem Muggeltrott. Eine düstere Verschwörung zuvor zieht sämtliche Harry Potter-Fans wieder in ihren magischen Bann, und man kann nur an das eine denken: Wann schaffe ich das nächste Kapitel zu lesen? Alle anderen werden denken, was ist an diesen Kinderbüchern bloß so besonderes?

Naja, vielleicht liegt es daran, dass es keine Kinderbücher mehr sind. Bereits im ersten Band, damals ist Harry elf Jahre alt, bringt er jemanden um, aber ganz im Sinne der pädagogischen Moral – kein Problem also. Doch fünf Jahre später geht es weitaus düsterer und unheimlicher zu. Über Harry brechen die wildesten Verschwörungen herein und alles endet, wiedereinmal, mit einem Mord, dem folgenschwersten wohl von allen! Denn nach dem „Halbblutprinzen“ (wie der Band 6 liebevoll von den Anhängern genannt wird) kann nichts mehr so seien wie es vorher war, tia, und dass dachten die Leser schon nach Band 5 – The Order of the Pheonix.

Jedem, der dem Fantasiegenre nicht gänzlich abgeneigt, sei somit ans Herz gelegt sich entweder auf Englisch durch die Bücher zu lesen (um den Anspruch zu steigern) oder sich die ersten drei Filme anzuschauen und dann bei Band 4 (HP – and the Goblet Fire) einzusteigen. So oder so, wer dem Herr der Ringe Kult verfallen ist (JK Rowling hat sich eindeutig davon inspirieren lassen), sollte seine vielleicht letzte Chance dem Harry Potter Fieber anzuschließen nicht verpassen. Für alle Fantasymuffel: lasst es halt bleiben!

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