Jimi Hendrix – Valleys of Neptune

von Benjamin am 26. März 2010

in Musik!

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Über Jimi Hendrix muss man nicht viele Worte verlieren, er dürfte jedem Freund gitarrenorientierter Musik bekannt sein. Nun liegt ein neues Album vor, auf dem sich unveröffentlichtes Studiomaterial befindet. Der Fan an sich giert nach soetwas, in diesem Fall auch völlig zurecht, denn die Songs sind nicht, wie auf den regulären Alben, einfach ausgefadet, sondern dürfen ruhig mal länger dauern.

Einige Songs sind natürlich bekannt. Jimi Hendrix wollte einige bereits im Liveprogramm gespielte Songs einspielen und neues Material testen. „Stone free“ ist so ein Song, der vorher ein fester Bestandteil der Auftritte war. Bekannt sind auch „Fire“ und „Red House“, die hier in längeren Versionen zu hören. Bei den drei Songs zeigen sich die Unterschiede: Jimi Hendrix legt mehr Wert auf die Produktion, der Sound ist ausdifferenzierter. Ein typischer Hendrix-Sound zwar, aber mehr auf den Punkt gebracht, auch wenn Hendrix dem Song mehr Raum (sprich mehr Zeit) zur Entfaltung gibt. Also Hendrix, der diese Songs selbst aufgenommen und selbst die Aufnahmeregler bedient hat, lässt dem Gitarristen Hendrix Zeit für ausgiebige Soli oder Blueseinlagen – ohne dass diese Langeweile erzeugen, sondern in jeder Sekunde spannend bleiben. Es sind bestimmt nicht die besten Hendrix-Stücke, die auf dieser posthumen Veröffentlichung (der wahrscheinlich letzten) zu hören sind, aber – das behaupte ich jetzt einfach mal – am nächsten daran, wie Hendrix sich selbst hören wollte, und mit Abstand am besten produziert! Also ein feines Stück Musik – nicht nur für Hendrix-Maniacs.

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