Jim Kroft – The Hermit And The Hedonist

von Benjamin am 31. Oktober 2011

in Musik!

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Jim Kroft orientiert sich mit seinem zweiten Album „The Hermit And The Hedonist“ an Radioheads „In Rainbows“ und The Verves „Urban Hymns“. Irgendwo dazwischen liegt die Musik Jim Krofts wirklich. Man kann es also erstmal Indie nennen.

Kroft macht die ganze Sache aber spannend: mal reduziert überwiegt der Folk, mal wird es opulenter mit Streichern, dann wechseln Standard-Rock-Elemente mit sensiblem Gesang ab, dann wird es elektronisch. Jim Kroft hat aber ein Gespür dafür, wann es zuviel wird und wann noch Bläser und Streicher hinzugefügt werden können. „The Hermit And The Hedonist“ ist wirklich spannend. Indie-Folk-Pop wie man ihn sich eigentlich wünscht. Bei jedem neuen Hör-Durchgang entdeckt man Neues. Die Songs sind gut, wobei die klassischen Songstrukturen nicht eingehalten werden. Jetzt ist Jim Kroft zu wünschen, dass er nicht nur die Kritiker zu begeistern weiß, sondern auch andere Plattenkäufer findet. Sonst bleiben Songperlen wie „Ulysses“ oder „Daylight“ nur einem kleinen Kreis vorbehalten und nur wenige werden merken, wie Jim Kroft seinen Gesang mit den Songs und Inhalten abstimmt. So wechselt er mal ins Falsett, dann klingt er rauer, dann schmusiger oder verzweifelter. Ich mag Jim Krofts neues Werk.

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