January Jaunt – Echoes & Stills

von Benjamin am 14. Januar 2009

in Musik!

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Melodischer Post-Rock steht im Waschzettel, sogar die Post-Indie-Rock-Szene wird als Einfluss angegeben. Da legen wir den Waschzettel schnell weg und hören lieber auf die Musik! Die Dänen von January Jaunt bringen uns nämlich schönen Indie-Rock. Melodisch, verspielt, hörenswert!

Gut, dass „Echoes & Stills“ nicht mit dem Song „Try“ beginnt! Das könnte zu Missverständnissen führen: das Keyboard zum Rock erinnert nämlich stark an HIM! Aber auch nur bei diesem Song und da auch nur partiell. Die anderen Songs erinnern gelegentlich an Muse (vor allem der Opener „Plateau“). Was auch an dem klaren und relativ hohen Gesang von Ole Gundahl liegt. Radiohead kann man auch als Referenz sehen. Auch wenn mit Muse und Radiohead hier zwei große Namen erwähnt werden, die Vergleiche müssen January Jaunt mit ihrem Debut nicht scheuen! Deutlich wird das, wenn man bedenkt, dass Echoes & Stills fast 2 Jahre auf dem Buckel hat. Endlich – möchte man fast schreiben – wird es auch in Deutschland veröffentlicht. Macht nix, da die Songs relativ zeitloser Indie-Rock sind.

Die Verbindung von Elektronik und Organik zieht sich durch das komplette Album und wird schon im Artwork deutlich. Beides steht gleichberechtigt nebeneinander. So wird eine verträumte Spannung aufgebaut, die sowohl die guten harmonischen Träume als auch die klaustrophobischen und beängstigenden Alpträume musikalisch darstellt. Ein gutes Album!

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