Jacob Faurholt – Dark Hours

von Sterereo am 30. November 2012

in Musik!

Jacob Faurholt - Dark Hours

Ein kalter Winter und Freunde, die Lust haben gemeinsam Musik zu machen – das war das Grundrezept für Jacob Faurholts neues und viertes Album „Dark Hours“. Wie der Titel bereits verrät, enthält das Album keine sonnig-leichten Sommerpopmelodien.

Die melancholisch-atmosphärische Klänge begleiten seine sanfte doch eindringliche, knarzige Gesangsstimme. Man hört ihm an, dass es in einem kalten Winter in Berlin aufgenommen wurde. Faurholt schafft eine musikalische Atmosphäre, die zur Zeit der Veröffentlichung im Sommer eine eher frische, kühle Brise durch die erhitzte Popwelt hat wehen lassen. Bei Musikfreunden des populären Wehgesangs weckt es die Vorfreude auf einsame Wohlfühlwochenenden im rauschenden Herbstwind, wenn die Sonne sich hinter grauen Wolken versteckt. Der melancholische Däne, der schon Coco Rosie, Holly Golightly, Efterklang und Grizzly Bear supportet hat, nahm mit seiner Gitarre die Basis der Songs in seinem Berliner Kämmerchen auf. Dann holte er sich Unterstützung von diversen Musikern und SängerInnen, unter anderem Sóley (Seabear, Island) oder Nona Marie Invie (Dark Dark Dark, USA), um sie dann an den experimentellen Marc Kellaway zum Mixing zu schicken. Meine beiden Favoriten: „Creatures of the Sea“, das mich an manch einen von Malcolm Middletons Songs erinnert und „The Hoax“ – hier hört man im Hintergrund leise den Regen plätschern… Jacob Faurholt macht Musik, die genau zu diesem Wetter passt – schöne Melodien mit sentimental-melancholischen Texten und eingängigen Refrains.

Ein kalter Winter und Freunde, die Lust haben gemeinsam Musik zu machen – das war das Grundrezept für Jacob Faurholts neues und viertes Album „Dark Hours“. Wie der Titel bereits verrät, enthält das Album keine sonnig-leichten Sommerpopmelodien.

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