Iron & Wine – Kiss Each Other Clean

von Benjamin am 18. Januar 2011

in Musik!

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Sam Beam ist ja bekanntlich der Kopf hinter Iron & Wine und er hat ein großes Ziel: Er möchte eine Trilogie schaffen, so wie es einst Tom Waits mit „Swordfishtrombones“, „Rain Dogs“ und „Frank’s Wild Years“ getan hat. Der Vergleich hinkt, denn schon der erste Teil der Iron & Wine Trilogie „The Shepherd’s Dog“ war wesentlich songorientierter als die Stücke von Waits. Nun liegt also mit „Kiss Each Other Clean“ Teil 2 vor.

Vergessen wir also den Altmeister und widmen uns dem Alternative Folk von Iron & Wine. Der Gesang Sam Beams schmeichelt wie immer die Ohren. Mehrstimmige Gesänge durch die Mitmusiker unterstützen das Harmoniefeuerwerk. Die musikalische Grundlage von Iron& Wine bleibt der Folksong. So kann jeder Song auch am Lagerfeuer mit einer Klampfe bewaffnet wieder gegeben werden. Dazu gesellen sich viele Instrumente: seien es Bläser wie in „Lazarus“ und „Big Burned Hand“ oder Syntheziser („Monkeys Uptown“, „Glad Man Singing“). Diverse Rhythmusinstrumente sind sowie omnipräsent. Sam Beam aka Iron& Wine versteht es auch mit Kiss Each Other Clean ein Album aufzunehmen, welches man immer Folk nennen kann, sich aber weder instrumental noch stilistisch anderen Richtungen verschließt. Und trotz aller Experimente bleiben klassische Songstrukturen erkennbar und eine gute Geschichte wird erzählt. Wieder ein feines Iron & Wine Album.

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