I Walk The Line – Black Wave Rising

von Benjamin am 2. Oktober 2008

in Musik!

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Punkrock ist eigentlich irgendwie immer gleich. Um sich aus der Masse der Belanglosigkeit herauszuheben, braucht es etwas Besonderes.I Walk The Line haben einen charismatischen Sänger und einige gute Keyboard- und Synthesizer-Ideen in ihren überwiegend düsteren Songs.

Die Finnen I Walk The Line haben sich, das wird jeder erkannt haben, nach einem Johnny Cash-Song benannt. Die Gemeinsamkeit ist nicht musikalisch zu suchen, sondern eher thematisch in der melancholischen Grundstimmung der persönlichen Texte des Sängers Ville Rönkkös. Dessen Organ erinnert im übrigen meistens an James Hetfield, wenn sich dieser an schnelleren Punksongs versucht hat, und manchmal an den kämpferischen Campino. Was macht also die Band besser als den Durchschnitt? Ganz einfach, die Keyboards sind untypisch für das Genre Punkrock! Es klingt machmal (wie im Opener), als wenn Maximo Park mit James Hetfield am Mikro Punkrock spielen würden. Eine Portion Ska sichert die Tanzbarkeit und sorgt dafür, dass das Album nicht ganz so düster wirkt. Auch die Melodien eignen sich wunderbar für die Gehörgänge, wie z.B. „Black Wave“. Auch wenn die Band anderen Musikstilen gegenüber offen ist, dass sie Punkrock sind, erkennt man nicht zuletzt an der Albumlänge, oder sollte man bei knapp 34min von Albumkürze sprechen?! Aber es ist eine unterhaltsame halbe Stunde Musik.

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