i am poet – Phonological

von Pynchon am 23. Januar 2011

in Musik!

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Ein Faible für atmosphärische Klänge und elektronische Arrangements beweist der Mannheimer Singer-Songwriter i am poet in seinem Debüt, einer fünf Songs umfassenden EP, die man sich entweder auf seiner MySpace-Seite anhören oder gleich auf der Homepage herunterladen kann.

Gleich ins Ohr geht zweifellos die prägnante Gesangsstimme des jungen Musikers, der den melancholisch gefärbten Songs eine zusätzliche intime Note gibt. Soweit ist das alles schon mal ganz nett anzuhören, auch wenn es mir bei allen sorgsam arrangierten Elementen ein wenig an griffigen Kompositionen fehlt, die einen bleibenden Erinnerungswert besäßen. Nach einem elektronisch geprägten Beginn gehen die Songs zumeist in eine Art zurückgenommenen Dreampop über, der mich nicht vollends überzeugt, vielleicht weil er dann doch nicht originell genug rüberkommt.

Talent und musikalisches Gespür sind sicher vorhanden, manche Passagen plätschern dennoch ein wenig dahin und lösen das anfängliche Versprechen auf etwas Besonderes (wie der sehr schöne Beginn von „Flashing Lights“) am Ende nicht ein. Ein wenig zu brav das alles vielleicht, aber veredelt von einem – wie erwähnt – durchgängig prägnanten Gesang.

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