Godzilla Was A Friend Of Mine – dto.

von Pynchon am 11. November 2010

in Musik!

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Godzilla Was A Friend Of Mine kommen aus Würzburg und bewegen sich auf ihrem gleichnamigen Debüt irgendwo zwischen Jimmy Eat World und At The Drive-In, was insbesondere im forcierten Tempo und dem insbesondere für Bixler-Zavala typischen kontrollierten Schreigesang offenbar wird.

Auf der Habenseite kann ich eine saubere Produktion und ein solides Handwerk verbuchen. Die Songs sind alle mit spürbarem Willen für Abwechslung und Facettenreichtum komponiert, es fehlt nicht an eingängigen und auch ein paar packenden Momenten. Andererseits, und das ist sicher die Krux bei vielen Nachwuchsbands, hört sich das alles nicht sonderlich originell an, überall klingen sofort drei bis vier Vorbilderbands als geistige Väter mit. Das ist dem Gewinn, einer hübsche Ansammlung ordentlich dargebotener Rockmusik lauschen zu können, nicht direkt abträglich, zumal ich es der Band durchaus zutraue, aus dem vorhandenen Potential in Zukunft noch eine etwas eigenständigere Musik zu generieren, aber bisweilen fehlt es mir noch an einer eigenen Handschrift.

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