Frittenbude – Cube Paderborn, 04.06.10

von jacques am 11. Juni 2010

in Feierlichkeiten

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Was haben die Leute geredet … Die neue Platte von Frittenbude wurde heiß erwartet. Nun ist „Katzengold“ endlich draußen und Johannes, Jakob und Martin sind wieder unterwegs auf deutschen Straßen. Dabei zählt der Paderborner „Cube“ wohl zu den kleinsten Läden in diesen Tagen. Schnell rollte die Elektropunk-Welle durch die Republik, so dass mittlerweile weitaus größere Läden gefüllt werden. Heute ist das noch anders. Die Bühne darf streng genommen nicht so genannt werden – eine Tanzfläche ist es. So ist man wenigstens ganz nah dran, an den 3 jungen Männern, wegen denen heute das „ausverkauft“ Schild an der Tür hängt. Der Vorteil: Egal wo man ist, man ist direkt mittendrin!

Nach nur wenigen Sekunden war das auch dem Publikum bewusst, denn mit „Hildegard“ lieferte die Band einen gelungenen Einstieg und hatte bereits jetzt die Menge in der Hand. Es bot sich ein Anblick der für viele noch sehr ungewohnt wirkt. Wo sonst kann man schon Pogo und Rave Seite an Seite beobachten? Das Publikum feierte seine Helden und die Spielfreude war besonders Jakob anzusehen. Kein Wunder also, dass das Highlight des Abends das von ihm gesungene „Pandabär“ ist. Denn hier ist der Text dann wörtlich zu nehmen; „das Basslaster exportiert die Hirndisco!“ und er rastet vollkommen aus am Mikrofon- so wie es dieses Lied verdient.

Nach 12 Songs wollten Frittenbude dann den Abend beenden: „Das letzte Lied ist unser Lieblingslied. Denn, man soll aufhören, wenn es am schönsten ist.“ Unrecht haben sie dabei nicht, denn „Mindestens in 1000 Jahren“ zählt wirklich zu den schönsten Songs. Aber so leicht wird es ihnen dann auch nicht gemacht. Es folgen noch 3 Songs als Zugabe, darunter der Kettcar-Remix „Raveland“. Den krönenden Abschluss bietet dann der „We are entfant terrible“-RMX „Steven Seagull“ mit einem wunderschön von Jakob gesungenen Chorus.

Obwohl nur 4 der heute gespielten Songs von „Nachtigall“ stammen, war die Stimmung nie in Gefahr. Die Menge feierte jeden Song und zeigte sich auch bei den „Katzengold“-Songs, wie „Unkenrufe“, oder „Fetter als Gelb“ textsicher. Insgesamt bot das Set eine gute Mischung aus den alten und den neuen Songs, sowie eine ordentliche Portion aus der RMX-Kiste. Das Publikum machte da keine Unterscheidung, jeder Song wurde gefeiert und steilgehen hieß die Devise, denn Frittenbude ist in, Frittenbude ist Party, aber vor allem ist Frittenbude gute Musik.

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