Featuring Yourself – Inner Underground

von Benjamin am 20. März 2012

in Musik!

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Manchmal steht man etwas ratlos vor einem Album. Featuring Yourself nennen die eigene musikalische Schublade Modern Postpunk. Doch, wenn man „Inner Underground“ hört, dann bekommt man eine ungefähre Ahnung, was damit gemeint ist.

Featuring Yourself hört man durchaus gewisse Punkanleihen an. Allerdings haben sie auch Einflüsse wie Joy Division (hörbar im Opener „Amnesia“), Foo Fighters („Radical Race“) oder auch nach New Wave („Never Want To Go Out“). Die bunte Mischung wurde übrigens von Kurt Ebelhäuser (u.a. Blackmail) gemixt und von Andi Jung (u.a. Beasteaks) gemastert. Aber auch das macht einen nicht schlauer. Das Trio zeigt immer wieder, wie cool sie sein können, aber sie probieren es immer wieder unter den verschiedensten Vorgaben. Das Album klingt deshalb nicht wie aus einem Guss, eher so, als ob sich jeder doch bitte die Songs auswählen sollte, die in die bevorzugte Musikrichtung fallen. Auf der anderen Seite kann man Featuring Yourself auch nicht vorwerfen, sich mit glücklichen Melodien dem Party-Punk-Publikum anzubiedern. Meine beiden bevorzugten Songs des Albums sind interessanterweise der erste („Amnesia“) und der letzte, das getragene „The Press“. Den Rest finde Ich aber langweilig. Dem nächsten gefallen zwei andere, dem übernächsten vielleicht drei usw. Das ist, mit Verlaub, eine an itunes und andere MP3-Shops angelehnte Vermarktungsstrategie. Wie gesagt, ich nehme zwei Lieder…

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