Evan Freyer – Mistakes Included

von Hififi am 10. September 2008

in Musik!

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Anscheinend bin ich mittlerweile so eine Art Sonderbeauftragter in Sachen Liedermacher auch auf Neudeutsch Singer/ Songwriter genannt und in dieser Funktion muss ich jetzt leider meinen ersten Verriss schreiben. Und es tut mir Leid, ganz ehrlich, denn das Evan Freyer ein reiner Guter ist, merkt man von der ersten Minute an, nur höre ich ihn einfach nicht gern singen.

Seine Stimme erinnert mich an Todd Pipes von Deep Blue Something, die in den 90ern diesen einen großen Hit hatten namens „Breakfast At Tiffany’s“. Vielleicht können wir uns alle darauf einigen, dass man diesen Song nur wohl dosiert (so einmal im Monat) ertragen kann, was auf der einen Seite an seiner „Dudeligkeit“, auf der anderen eben halt an Todd Pipes liegt. Bloß das dieser wenigstens nicht den Fehler macht und auch noch viel zu hoch singt, so wie Evan Freyer bei „See The Light“ und das nervt ganz schön. Instrumental ist das Ganze absolut erträglich, irgendwie ganz schrecklich 90er Alternative Pop/Rock inspiriert, aber nett, dafür gibt es keine Schimpfe. Leider kann auch „Anyway“, ein Duett mit Alexandra Schulz, die dann noch den Schwung ordentlich drosselt, den dieser Song ja immerhin aufzubauen weiß, nicht mehr viel rausreissen. Und schließlich bleibt es doch wieder an Evan Freyer dem Song/ den Songs die nötige Wärme einzuhauchen und das hat er geschafft, so viel steht fest.

An gewissen Tagen kann ich mir das live allerdings sehr gut vorstellen: Es ist Sommer, gutes Wetter und Evan Freyer spielt auf der grünen Stage beim Rheinkultur und ich und ein paar andere Wissende stehen seelig grinsend vor der Bühne und Evan pflanzt gute Laune in unsere Herzen. „Good Day Sunshine“ sozusagen.

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