Emiliana Torrini – Me And Armini

von Honk am 5. September 2008

in Musik!

Post image for Emiliana Torrini – Me And Armini

Im sogenannten “Year of the Girls” will nun auch Emiliana Torrini mit ihrem dritten Album den Durchbruch schaffen. Unterstützung bei dieser Mission findet sie ein weiteres Mal bei Dan Carey, dem Produzenten von „Hot Chip“ und „Franz Ferdinand“.

Gemeinsam haben sie schon den Song „Slow“ für Kylie Minogue und den „Gollum´s Song“ für den Herr der Ringe Soundtrack geschrieben. Im letzteren kann man auch Emilianas Stimme bewundern. So jetzt aber zu ihrem aktuellen Album. Mit zarter, sanfter Stimme werden dort die Worte sehr klar artikuliert. Und dieses schreckliche „gejala“ das mich zunehmend bei den „girls“ nervt (ich sage nur Sarah Connor) hat die gut Frau Torrini auch weitestgehend unterlassen. Erfreulich. Der erste Song des Albums heißt „Fireheads“ und die Melodie erinnert mich sofort an den großartigen Peter Lustig und Löwenzahn. Dazu diese wunderbare Stimme. Besser kann ein Album ja gar nicht beginnen. „Me And Armini“ kommt im sommerlichen Reggaegewand daher und behandelt das Thema Liebe, wie der Titel schon nahe legt. Radiotauglichkeit wird mit der herzerwärmenden etwas glattgebügelten Single „Big Jump“ bewiesen. Dann ein kleiner Rocksong namens „Jungle Drums“. In „Gun“ gibt es einen coolen E-Gitarrensound zu hören. Oder doch lieber eine melancholische Ballade gefällig. Kein Problem. Auf diesem Album muss einfach für jeden was dabei sein. Hervorragend.

Share Button

{ 3 Kommentare… read them below or add one }

1 Sterereo September 5, 2008 um 17:03 Uhr

Was ist denn „gejala“? Klingt ja fies, daher kann ich mir zumindest bei Sara Conner gut vorstellen, was du meinst. Aber eine Duden-Definition wäre mal interessant. 😉

2 Honk September 6, 2008 um 13:06 Uhr

Ich glaube das Wort gibt es eigentlich gar nicht, wird in unserer Familie aber für Gesang benutzt, den ich nicht besser beschreiben kann, als mit einem Verweis auf Sarah Connor.

Googlesuche führt zu dem Ergebnis, das „gejala“ indisch ist und soviel wie „Symptom“ bedeutet.

3 RockinBen September 6, 2008 um 15:03 Uhr

„Gejala“ kenne ich auch… Würde es aber (da kommt der Sprachwissenschaftler in mir durch) „Gejalla“ schreiben… Aber das ist linguistische Klugscheißerei und hier zu vernachlässigen…
Bedeutung ist bei uns im Soester Raum jedenfalls gleich!

Previous post:

Next post: