Donavon Frankenreiter – Pass It Around

von Sterereo am 7. September 2008

in Musik!

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Entspannungszigarettchen, Gitarre, Strand – Hawaii. So klingt Donavon Frankenreiter nicht zufällig. Der Profi-Surfer reitet in den Mittdreißigern die Schallwellen und zieht ein Album an Land, das nach Pazifik-Sonne schmeckt.

Vor Jahren zog Donavon Frankenreiter ins werte Eigenheim der Familie Johnson als Untermieter ein. Schnell wurden der kalifornische Surfer-Boy eine Kumpel vom singenden Sprössling Jack, der in der Musik von Donavon nicht zu überhören ist, aber diesmal keinen Ton für „Pass It Around“ beisteuert. Dafür Sam Spiegel der schon die Yeah Yeah Yeahs und Maroon5 aufmöbelte. Zusammen produzieren sie den wegweisenden Opener „Life, Love & Laughter“: Countryeskes Schlagzeug, akustische Gitarren und eingängiger, mehrstimmiger Refrain, der auch aus einer Scheune schallen könnte. Wunderschön entspannt dagegen „Too Much Water“ mit hypnotischen Tönen und „Shalala“-Gesang, die Gedanken streifen zum Stand. Dort versammelt Donavon einige Freunde mit Xylophonen, Bongos und scheut auch vor schmalzigen Geigen („Come With Me“) nicht zurück. Ein jammiger Charakter umschließt „Pass It Around“, wie Sonnenöl den Strandsand. Doch so rieseln auch mancher Song durch die Hände, wie kleine, feine Edelsteinchen ohne allzuviel Tiefgang oder gar schweren verdaulichen Brocken – aber wofür auch? Es ist im Leben noch oft genug Montagmorgen.

Solltet ihr also Donavon irgendwo auf einer Welle stehen sehen, spreizt den kleinsten Finger und Daumen und freut euch auf ein Lächeln des wohl entspanntesten Menschen auf dem Erdball.

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1 RockinBen September 8, 2008 um 09:57 Uhr

Habe den mal live gesehen und muss sagen: Frankenreiter ist mir der liebere weil abwechslungsreichere und irgendwie auch entspanntere Surfer!

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