Doctor Cyclops – Borgofondo

von Pynchon am 5. Juli 2012

in Musik!

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Das italienische Trio Doctor Cyclops huldigt mit seinem Album „Borgofondo“ dem Hardrock der 70er-80er-Jahre, mit elegisch drauflos heulenden Gitarren, breiten Klangteppichen wie im Orient bestellt, hymnisch-sehnsuchtsvollen Gesangseinlagen und stakkatoartig vertrimmten Schlagzeug. Willige Adepten, schüttelt euer Haupthaar, reckt Zeigefinger und kleinen Finger in die Höhe (nein, nicht das Peace-Zeichen) und grölt mit!

Denn ohne Pose geht es natürlich nicht im Hardrock/Metal-Genre, im Pressetext wird auf Vorbilder wie Black Sabbath, Blue Öyster Cult (die ja tatsächlich ziemlich einflussreich waren) und heutige Mitstreiter für die Sache des heiligen Herrn wie Graveyard, Witchcraft und Cathedral verwiesen. Die insgesamt sieben Stücke sind zumindest mit den Elementen versehen, die ich ohnehin mit dem Hardrock-Metal-Genre verbunden habe, also die typischen Tempowechsel, mal träge verschleppt, dann blitzartig angezogen, die Gitarrenriffs, das maschinenartige Schlagzeug, die bekannte, leicht wehklagende Art des Gesangs.

Wer auf das Genre abfährt, wird mit dem Debüt der drei Italiener viel Freude haben. Die Anderen – mich eingeschlossen – lässt das alles vollkommen kalt.

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