Deckchair Orange – The Age of the Peacock

von Benjamin am 11. Februar 2011

in Musik!

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Beats! Gitarren! Synthies! Das zweite Album von Deckchair Orange gehört definitiv in die Disko oder ins Auto. Irgendwo zwischen Shout Out Louds, Placebo und Maximo Park angesiedelt, werden melancholische, gefühlvolle, nachdenkliche, lebendige – oder kurz gesagt: gute – Texte für die Tanzfläche aufbereitet.

Gleich zu Beginn ein Hit: „Dance with the geeks“. Der Sänger erinnert an Brian Molko, das Schlagzeug und die Gitarre geben den Beat vor und die Synthies flirren durch den Song, Ohrwurm- und Tanzgarantie inklusive. Der Wechselgesang findet bei fast allen Refrains statt und sorgt für die nachklingenden Stimmen im Kopf auf dem Heimweg aus der Indie-Disko. Die Band hat dazu einen großen Hang zu spielerischen Melodien, wie auch „Heartbeat“ beweist. Wave, Indie und ein bisschen Post-Punk sind die Zutaten bei fast allen Songs. Wie die Songs so vor sich hintänzeln, das muss man erstmal hinbekommen. „Hands“ beginnt mit Synthies, erinnert in der Strophe entfernt an karibische Rhythmen, um dann im Refrain den Pop rauszulassen. Die Band hat ein unglaubliches Gespür für Tanzmusik mit seltsamen elektronischen Klängen und guten Beats. Nichts stört die Melodien, aber normal ist das auch nicht. Es gibt derzeit viele Bands, die sich mit diesen Zutaten auf die Tanzflächen drängeln, Deckchair Orange stehen dabei ganz vorne!

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