Death Letters – Post-Historic

von Pynchon am 14. Mai 2012

in Musik!

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Hinter dem zweiten Album des niederländischen Indierock-Duos Death Letters steht mit Chris Smith ein Produzent, der schon mit den Dandy Warhols und den vor einigen Jahren tatsächlich ziemlich großartigen …And You Will Know Us by the Trail of Dead zusammengearbeitet hat. Zugegeben, das macht mich schon neugierig.

Der flotte Opener „Your Heart Upside Down“ erinnert mich in Sachen Energie und Pop-Melodiösität an die frühen Foo Fighters, treibendes Schlagzeug und einprägsame Gitarrenriffs inklusive. Zwischendurch geht es auch mal etwas punkiger zur Sache, mit einem Kreischgesang (in „Death Of A Sincere“), den ich per se etwas affektiert finde, dafür aber einige überraschende Rhythmuswechsel, die das Stück über den zwar guten, aber auch grundkonventionellen Indie-Rock der restlichen Platte heben.

Wer tanzflächenkompatiblen, guten Rock gern bei einem erlesenen Wein im seidenen Morgenmantel abfeiert, wird die Death Letters sicher zu schätzen wissen, und auch Liebhaber ruhigere Stücke mit melancholischem Einschlag (etwa „A Room A Story A Beautiful Memory“) kommen auf ihre Kosten. Ordentliche Scheibe.

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