Dead Man – Euphoria

von am 26. April 2008

in Musik!

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Keine Angst, der beißt nicht, der ist schon tot. So oder so ähnlich die Gedanken, wenn man den Songs von Dead Man lauscht. Der Titel des zweiten Albums dieser jungen Schweden „Euphoria“ hält auf jeden Fall nicht das, was er verspricht.

Alles andere als euphorisch klingen diese Songs, vielmehr sind sie eher schleichende Rocker, die viel von Led Zeppelin beinhalten, sich ein bißchen bei Grateful Dead bedienen und wenig eigenes bieten. Der Chor ist da platziert, wo er hingehört, die Gitarrenriffs sitzen, das Schlagzeug versucht ordentlich mitzustampfen und der Sänger möchte gerne Robert Plant sein. Eigentlich alles da, wo es hingehört. Das ist eben auch das Problem. Die Songs sind eben einfacher 70s Rock ohne eigene Elemente und leider auch ohne deutliche Unterscheidungsmerkmale, so plätschert das Album auch ohne große Euphorie beim Hörer – und so wirkt es auch bei der Band – einfach vor sich hin. Dann doch lieber die alten Led Zeppelin Platten rausgekramt. Zurück in die Gruft toter Mann.

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