Danko Jones – We Sweat Blood

von Benjamin am 15. Dezember 2005

in Musik!

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Diese Rezension entsteht aus Vorfreude, denn für das nächste Jahr (2006) ist ein neues Album der kanadischen Rocker um den Gitarristen und Sänger Danko Jones angekündigt. Und auch das wird wahrscheinlich wieder testosteron- und ac/dc-beeinflusst sein.

Der Bass von John Calabrese pumpt und Damon Richardson drischt auf die Felle während Sänger und Gitarrist Danko Jones loslegt als gäbe es kein Morgen. Die meisten Songs werden kurz von einem Instrument eingeleitet, die anderen steigen ein und nehmen eine mit auf eine BluesROCKreise. Energie setzt Adrenalin frei. Thematisch dreht sich alles um Frauen und Partyabende in der City.

Und eben das ist das Problem mit Danko Jones: Es kommt eben auf die Situation an, in der man sie hört. Nachmittags kann es passieren, dass sie einem eintönig und langweilig vorkommen. Aber sobald das Wochenende beginnt, das erste Freitagabendbier den Rachen runterläuft, dann legt man Danko Jones ein und feiert. Hier darf man nicht nachdenken oder grübeln! Man denkt an Raubkatzen und Mietzen und schnelle Autos (Kleine Warnung: Wer die CD im Auto hört, der läuft Gefahr zu schnell zu fahren). Also, wer die Hellacopters manchmal zu lahm findet, Turbonegro zu theatralisch und wer seine AC/DC-Platten zu häufig gehört hat, der sollte mal zu diesem kannadischen Dreier greifen. Und wer eine energiegeladene Rock-Show sehen will, der sollte sich die Band in einem kleinen Club angucken. Und wer anspruchsvolle Musik sucht, der macht einfach einen Bogen um die drei 😉

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