Dan Mangan – Oh Fortune

von Benjamin am 28. November 2011

in Musik!

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Dan Mangan hat die unterschiedlichsten Auftritte hinter sich: Zwischen opulent (auf Einladung des kanadischen Premierministers vor Prinz William und seiner Kate) und intim (Haldern-Pop-Spiegelzelt) waren seine Locations in den letzten Monaten und pendelt auch seine Musik zwischen großem Arrangement und Lagerfeuerromantik.

Dan Mangan beginnt mit dem großen: Der Opener mit dem sperrigen Titel „About as helpful as you can be without being any help at all“ fährt direkt groß und orchestral auf. „Post-War-Blues“ ist ein Indie-Rocker, der an Bands erinnert, irgendwo zwischen Okkervil River und Stars. Aber auch seine Folk-Singer/Songwriter-Anfänge vergisst Dan Mangan nicht und beschert wundervolle intime Momente, die fast nur auf die Akustikgitarre und seinen Gesang reduziert sind, wie „Daffodil“ und „Regarding Death and Dying“. Wie so oft denkt sich der Hörer, dass er vieles schon gehört hat. Aber wie viele andere gute Indie-Musiker schafft es Dan Mangan eine wundervolle intime Atmosphäre zu erzeugen und schmeichelt den Ohren. Der Wechsel zwischen dem ganz großen Ensemble und LoFi gelingt ihm spielend, so wie es Conor Oberst in seinen besten Zeiten geschafft hat. „Oh Fortune“ ist ein feines Album geworden.

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