CSS – Donkey

von Benjamin am 27. Juli 2008

in Musik!

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Nach einem guten Debut 2006 liegt nun das Zweitwerk von CSS vor. Nach einem aufsehenerregenden Erstling ist die zweite Platte ja immer etwas schwierig und auch CSS versuchen auf Nummer sicher zu gehen. Donkey wird dominiert von danceorientierten Rocksongs, wobei diesmal aber ein wenig die Überraschungen fehlen.

Dass CSS den Hintern zum Wackeln bringen können, haben sie bewiesen. So legen sie auf Donkey auch direkt mit einem Tanzflächenstürmer („Yager Yoga“) los. Die nächsten 3 Songs klingen dann aber auch ähnlich und so herrscht erstmal Langeweile. Die Einflüsse frühen 1980er Jahre Pop werden deutlich. Bei „Left behind“ und „Beautiful song“ gehen CSS ein wenig runter vom Gas und der Pop wird noch deutlicher. Die Synthies und Keyboards sind ein wenig deutlicher zu hören. Das ist alles andere als originell, das habe ich zu oft gehört. Auch wenn die Musik Spaß machen kann, so gehört sie nicht in den CD-Spieler, sondern in die Indie-Electro-Disco. Aber alles klingt nach großem Musikbusiness, so zeichnet sich auch Mike „Spike“ Stent für den Mix aus, der schon für Madonna, Bjork, Massive Attack, Arcade Fire, U2 und anderen tätig war. Madonna als Einfluss hört man dann spätestens bei „Move“ raus. Das kann im Radio laufen, so ein langweiliger Popsong ist das. Den vergisst man schnell und das ist auch gut so. Das Album endet dann wieder etwas rockiger, aber die Spielereien und Überraschungen fehlen. Es ist zu brav, zu glatt, zu poppig, zu wenig eigenständig.

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1 RockinBen Juli 28, 2008 um 21:55 Uhr

Oh, ich habe festgestellt, dass ich bei dieser Rezension mich auf wenig Vokabular beschränkt habe und so einige Wiederholungen drin sind, die jeder Deutschlehrer im Aufsatz anstreichen würde…
Aber nun gut, so passt meine Schreibe zum rezensierten Album 😉

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