Crush Zac Begg And A Fiend – The Younger Tapes

von Hififi am 23. Juni 2009

in Musik!

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Ein wenig fassungslos lausche ich nun schon einige Minuten den Klängen dieses Albums, welches den unfassbar originellen Namen „The Younger Tapes“ trägt und den Eindruck vermittelt, hier wären entweder Kleinkinder oder demente Altrocker am Werk. Kai Noll – mir völlig unbekannt, was daran liegen mag, dass ich selten „Unter Uns“ gucke – übernimmt das Mikro und dass auf so unbeschreibliche Art und Weise, dass ich gar behaupten möchte, nur noch Dexter Holland von The Offspring hätte mich schon einmal mehr genervt.

Die zwölf Songs sind zudem von einer derartigen Belanglosigkeit, dass es mir an Worten mangelt und somit noch nicht einmal fürs Radio geeignet, was natürlich dramatisch ist, denn dort sollten sie ganz offensichtlich hin. Der Gipfel der Einfallslosigkeit ist dabei der Bandname, der aus den Nachnamen der Gründungsväter besteht und unseren Schauspieler als Gast ausweist. Irgend so ein verschollener Bassist steigt auch wieder ein und schon lassen es unsere Jungs krachen. Offensichtlich kennen sie sich schon länger und der Waschzettel beschreibt noch, wer wen, wo mal im Regen hat stehen lassen, dass das alles aber nicht so schlimm war und ich mich 1. frage, wen das interessiert und 2. ob es vielleicht daran liegen mag, dass der Verfasser des Promo-Textes ebenso wie ich gerade nicht in der Lage war irgendetwas positives über dieses Album zu Papier zu bringen. Derweil bei Track Nr. 11 angelangt, ist keine Besserung mehr zu erwarten, soviel steht nun mittlerweile fest. Ich stelle mir breitbeinige Mittvierziger in Jeans- und Lederjacken vor, irgendeine Mischung aus Bon Jovi und den Toten Hosen.

So, wegen mir kann es losgehen, ich bin auf einen wütenden Ansturm erboster Leser-Kommentare gefasst, aber vielleicht ist euch dieses Album ebenso egal wie mir, der es immerhin einmal ganz durchgehört hat. Das ist wahrer Kampfgeist, jaha.

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