Cop Shoot Cop – Release

von Hififi am 24. September 2005

in Musik!

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Ich habe damals (´95) dieses Meisterwerk des Noise-Rock in dem Irrglauben gekauft, es würde sich um eine Cross Over-Platte handeln. Schlimm genug/ hier stand vorher übrigens totaler Quatsch, habe mich sozusagen mal selbst zensiert.

Es steh nicht einmal explizit drauf, aber ich glaube mich zu erinnern, dass „Relaese“ 1994 erschienen ist, und nicht annähernd für Furore gesorgt hat. Denn das hätte es sollen. Wahrscheinlich hätte es nicht eine Dekade gebraucht, bis sich so geniale Bands wie McLusky an die Öffentlichkeit getraut hätten. Klar, zu jung, aber „Release“ hätte Wellen schlagen können, müssen!

Bass, Bass, Bass, das erste was man hört, und – Oh Wunder – auch das letzte. Schweinische Gitarren, wirre Bläser und – last but not least – Tod A. at the mic. Hier wird vorweg genommen, was zur Firewater-Zeit vergleichsweise blass angedeutet wird. Unglaublich unikates Songwriting. Schwer zu hören? Ja! Aber spätestens bei „Lullaby“ müsste auch der Laie wittern, dass hier ein absolutes Genie zu Werke geht. Dreckige Lyrik, von einem Berichterstatter, der die Rosarote-Brille noch nie vor die Augen bekommen hat.

„And her echo is slowly fading from by brain/ Like a strangers face seen from a passing train.“ Das reimt sich nicht nur, dass ist Poesie. Sehnsüchtige, tiefgreifende Poesie

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