Coogans Bluff – Poncho Express

von Benjamin am 25. Mai 2012

in Musik!

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60er, 70er, Stoner. Hauptsache es groovt irgendwie. Und Coogans Bluff grooven und eiern auf „Poncho Express“ wie Sau. Es ist einfach nur geil, wie Stoner Riffs auf Bläser treffen, die jeder Funkkapelle in den 70ern gut zu Gesicht gestanden hätten.

„Poncho Express“ hat nur fünf Songs, die zusammen aber auf 33 Minuten kommen. Der erste Song ist demnach auch bereits neun Minuten lang. Er heißt „Beefheart“ und der Name ist Programm: unberechenbar wie der Captain gleichen Namens! Oder als wenn Salma Hayek in From Dusk Till Dawn mit umgeschnalltem Codpiece Revolver ihren berühmten Schlangentanz aufgeführt hätte. Sexy und gleichzeitig gefährlich. Das Instrumental „The Dirt Keeps The Funk“ könnte ebenso in einem Tarantino-Film laufen, aber eher in Jackie Brown. Der einzige Track unter drei Minuten, „You And Me“, ist eine eingängige Rocknummer zwischen Beatsteaks, Scumbucket und Kings Of Leon. Ebenfalls sexy und tanzbar – und richtig gut! Zwischen den fünf Tracks einen Lieblingssong auszumachen, ist schwierig. Zu gut ist auch der Titeltrack „Poncho Express“, der direkt in Beine und Hüfte geht. Zu schwebend, zu 80er-lastig – behaupte ich jetzt mal – und einfach zu gut sind auch die abschließenden acht Minuten von „Afterwit Is Everbody‘s Wit“. Fazit: Let’s ride the Poncho Express!

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