Conmoto – Cut Cut Cut

von Benjamin am 29. Oktober 2011

in Musik!

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Ein guter Produzent kitzelt die Stärken aus einer Band heraus ohne sich in den Vordergrund zu drängeln. Kurt Ebelhäuser hat „Cut Cut Cut“ des Limburger Harcdcore-Quartetts Conmoto produziert und da kann man eigentlich Gutes erwarten.

Im Opener „Golden Dawn“ wird man aber erstmal von Frontfrau Sarah de Castro angeschrien. In den folgenden Songs „Othero“ und „1000 Doves“ singt sie und es gibt nicht nur Hardcore mitten in die Fresse sondern teilweise poppigeres (in diesem Kontext immer noch hart) auf die Ohren. Shoutet de Castro, hört sie sich an wie viele, singt sie, erinnert sie gelegentlich an Sandra Nasic. Bei „14 Punkte Flensburg“ – dem Tiefpunkt des Albums – erinnert sie an Tic Tac Toe auf Speed.

Es ist wirklich schrecklich: ich habe mich gefreut, ein von Kurt Ebelhäuser produziertes Album in den Händen zu halten. Ebelhäuser war wahrscheinlich so gerührt, dass sich eine Band nach einem Scumbucket-Song benennt und hat direkt die Produktion dieses HC-Punk-Screamo-Rock-Monsters angeboten. Ich hatte ihn als geschmackssicher in Erinnerung, aber da habe ich mich getäuscht.

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