Cocoon – Where the oceans end

von Pynchon am 14. März 2011

in Musik!

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Hinter der französischen Band Cocoon stehen Morgane Imbeaud und Mark Daumail, die auf „Where the oceans end“ unter Einbeziehung von Gitarre, Ukelele, Banjo und Keyboard sehr schöne Popmusik spielen, die irgendwo zwischen Elliott Smith, Sufjan Stevens und den Kings of Convenience einzuordnen ist.

Also alles insoweit Indie, als es persönlich klingt und mit genügend musikalischer Finesse gesegnet ist, um nicht mit dem Mainstream-Popbrei á la … hmm, wen könnte ich an dieser Stelle am besten beleidigen…also, á la Lady Gaga (leichtes Opfer, ich weiß) oder John Mayer (ja, passt besser, der ist so richtig schön bescheuert) in einen Topf geworfen zu werden. Nein, Cocoon – nicht zu verwechseln mit einer gleichnamigen deutschen Emocore-Kapelle – gehören zu den Guten!

Schade eigentlich nur, dass Cocoon nicht auf französisch singen, sondern im Pop-kompatibleren Englisch, da die fragil-gefühlvollen Kompositionen mit französisch gehauchten Liaisons (oder wie hieß das noch gleich?) ganz wunderbar rüber gekommen wären und mich augenblicklich in Kaminfeuer-Schunkel-Weltfriede-Stimmung versetzt hätten. Aber im Ernst, „Where the oceans end“ steckt voller kleiner, schöner Stücke, die entdeckt und wieder gehört werden wollen, weil sie ausgesprochen fein dargeboten werden und den richtigen Nerv treffen, um Folkpop-Sympathisanten wie mich an sich zu binden. Trés bien!

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